+
Anke Engelke.

Bei Kollegen war es ähnlich

Anke Engelke: Deshalb wurde ich Comedian

Berlin - Komikerin Anke Engelke kam nach eigenen Worten durch ein persönliches Defizit dazu, andere Menschen zum Lachen bringen zu wollen.

Dies sei bei ihr wie bei vielen anderen Kollegen gewesen, sagte die 50-Jährige dem Magazin "GQ" laut einer Mitteilung vom Dienstag. Bastian Pastewka sei als Kind dick gewesen und habe deshalb angefangen Witze zu machen, Harald Schmidt habe wegen seiner Pickel die Lehrer parodiert.

"Oder man war sehr klein, wie ich, und wurde nicht wahrgenommen", sagte Engelke. "Dann lernt man, wie man Menschen auf anderem Weg auf sich aufmerksam macht."

Engelke, die auch als "Frau mit 250 Gesichtern" bezeichnet wird, lernte aber erst im Lauf ihrer Karriere, auch mal eine Figur abzulehnen. Früher habe sie wahrscheinlich zu viel Angst gehabt, "dass man mir etwas übel nimmt oder niemand mehr mit mir arbeiten will, wenn ich mich kritisch äußere."

Inzwischen wisse sie, dass ihre Arbeit nicht gut sein könne, wenn ihre Haltung dazu nicht stimme. "Der Weg muss glücklich sein, sonst wird es Grütze", sagte Engelke.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zeit im Knast: Jetzt gesteht „Schwesta Ewa“ ein schreckliches Geheimnis
Die Rapperin „Schwesta Ewa“ veröffentlichte ein Instagram-Live-Video, in dem sie endlich Klartext über die Vorwürfe der Zwangsprostitution spricht. Auch andere …
Zeit im Knast: Jetzt gesteht „Schwesta Ewa“ ein schreckliches Geheimnis
Til Schweiger - Streit um Facebook-Post geht weiter
Nur 21 Worte lang war die bissige Nachricht der Frau an Til Schweiger. Der Schauspieler hat sie öffentlich gemacht. Nun fordert die Saarländerin vor Gericht, dass der …
Til Schweiger - Streit um Facebook-Post geht weiter
"I bims" ist "Jugendwort des Jahres"
Zum zehnten Mal hat Langenscheidt das "Jugendwort des Jahres" gekürt. Diesmal wählte die Jury einen Zweiteiler, den viele Jugendliche nutzen - und auch sicher der ein …
"I bims" ist "Jugendwort des Jahres"
Fatih Akin kommt von Hamburg nicht los
Der Regisseur fühlt sich in seiner Heimatstadt tief verwurzelt. Er lasse sich gerne von anderen Städten inspirieren, im Moment von Los Angeles.
Fatih Akin kommt von Hamburg nicht los

Kommentare