Ansehen der Royals durch Sex-Gerüchte um Charles beschädigt

- London - Die anhaltenden Gerüchte um das Liebesleben von Thronfolger Prinz Charles (55) zeigen bei den Untertanen im britischen Königreich Wirkung. Die unbewiesenen Beschuldigungen, wonach Charles mit einem männlichen Diener im Bett ertappt wurde, haben das Ansehen der britischen Königsfamilie im eigenen Land "stark beschädigt". Das meinen zumindest rund zwei Drittel von knapp 2000 erwachsenen Inselbewohnern, die der "Daily Telegraph" für seine Wochenendausgabe befragen ließ.

<P>Eine Mehrheit für die Abschaffung der Monarchie ist zwar in weiter Ferne - und doch ist bereits fast die Hälfte der Briten der Ansicht, dass nach Königin Elizabeth II. eine Generation übersprungen werden und ihr jetzt schon sehr populärer Enkelsohn Prinz William (21) an Stelle seines Vaters Charles die Krone tragen soll.</P><P>Allen unschönen Gerüchten zum Trotz darüber, was in den Schlafgemächern des Thronfolgers alles so passiert, attestieren mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Charles, dass er seinen Job als Prinz von Wales gut oder sogar sehr gut macht. Und auch mit seinem Privatleben gehen die Inselbewohner gelassener um als noch vor wenigen Jahren. Mittlerweile ist fast die Hälfte der Ansicht, Charles sollte Camilla Parker Bowles heiraten. Allerdings dürfe diese als Frau des Königs niemals den offiziellen Rang einer Königin bekleiden.</P><P>Kein Oberwasser also für die Anti-Royalisten im Königreich. Dafür aber hat die königliche Familie zwei prominente Fans, die gleichzeitig überzeugte Republikaner sind. US-Präsident George W. Bush und First Lady Laura sind nach eigenen Angaben vom Wochenende schon ganz aufgeregt, bei ihrem unmittelbar bevorstehenden Staatsbesuch in Großbritannien im Buckingham Palast wohnen zu dürfen - das war noch keinem amerikanischen Präsidenten vergönnt.</P><P>"Es ist eine riesige Ehre, von Ihrer Majestät in den Buckingham Palast eingeladen zu werden", sagte Bush in einem BBC-Interview. Daran habe er im Traum nicht geglaubt, als er noch im texanischen Midland lebte. Für Laura Bush ist die britische Monarchie nach eigenen Worten ein "Märchen". "Amerikaner waren von der Monarchie, besonders von der britischen, immer fasziniert", berichtet sie. So ist das schwindende Ansehen der Royals vor der eigenen Haustür vielleicht nicht ganz so schlimm, solange noch der mächtigste Mann der Welt und dessen Frau ein Herz für sie haben.</P>

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