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Die Anwälte der Ex-Freundin von Jörg Kachelmann haben offenbar eine einstweilige Verfügung gegen das Buch erwirkt.

Voller Name von Ex-Freundin genannt

Einstweilige Verfügung gegen Kachelmann-Buch

Mannheim - Das Landgericht Mannheim hat nach Angaben der Anwälte der Ex-Freundin von Jörg Kachelmann eine einstweilige Verfügung gegen das Buch „Recht und Gerechtigkeit“ des Wettermoderators erlassen.

Nach der Gerichtsentscheidung darf der Heyne-Verlag das Buch nicht verbreiten, solange die Ex-Geliebte Kachelmanns darin mit vollem Namen genannt wird, teilte die Anwaltskanzlei Zipper & Collegen am Mittwoch in Schwetzingen mit.

Die Entscheidung betrifft nicht die Exemplare, die bereits im Buchhandel sind. Der Münchener Heyne-Verlag hatte Anfang dieser Woche das Buch auf den Markt gebracht, das Kachelmann gemeinsam mit seiner Frau Miriam verfasst hatte.

Kachelmanns ehemalige Geliebte Claudia D. hatte den Schweizer Moderator der Vergewaltigung beschuldigt. Nach einem spektakulären Prozess, in dem die Ex-Geliebte als Nebenklägerin auftrat, wurde Kachelmann vergangenes Jahr aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Urteil im Fall Kachelmann: Die Stationen des Prozesses

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Der Beschluss des Landgerichts liegt der Nachrichtenagentur dpa in Kopie vor. Eine Bestätigung des Gerichts war am Mittwoch zunächst nicht zu bekommen (Az. 3 O 98/12). Die einstweilige Verfügung werde voraussichtlich am Donnerstag dem Heyne-Verlag in München zugestellt, sagte Rechtsanwalt Manfred Zipper der dpa. Der Verlag konnte sich zunächst nicht zu der Verfügung äußern.

In der einstweiligen Verfügung des Landgerichts geht es nur um die Nennung des vollen Nachnamens der Ex-Geliebten. Anwalt Zipper kündigte jedoch an, auch gegen weitere Passagen des Buchs vorzugehen: „Das war erst der erste Pfeil aus dem Köcher.“

In seinem Buch betont Kachelmann, dass an den Anschuldigungen gegen ihn nichts dran sei. Claudia D. habe bei ihren Aussagen gelogen und ihn falsch beschuldigt. Dabei nennt Kachelmann die Ex-Geliebte mit vollem Namen. Nach dem Ende des Strafprozesses hatte Claudia D. der Zeitschrift „Bunte“ ein Interview gegeben und sich dafür auch fotografieren lassen. Ihr Nachname wurde jedoch in der Zeitschrift abgekürzt.

dpa

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