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Der eigentliche Sieger des ESC-Vorentscheids: Andreas Kümmert.

Sänger hat Anzeige am Hals

Neuer Ärger für Andreas Kümmert

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Schweinfurt - Wieder Negativ-Schlagzeilen um Andreas Kümmert: Der Sänger hat eine Anzeige am Hals. Dabei geht es allerdings nicht um seine vieldiskutierte Absage beim ESC-Vorentscheid.

Vier Frauen wollen gegen den 28-Jährigen gerichtlich vorgehen. Kümmert habe sie bei einem seiner Auftritte beleidigt, behaupten sie. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn bestätigte laut Mainpost, dass eine Anzeige gegen ihn vorliegt. Angeblich sei es bei einem Konzert am vorletzten Samstag in Eppingen zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Sänger und einer Gruppe von Zuschauern gekommen.

In der kleinen Musikkneipe habe sich Kümmert von ein paar Gästen gestört gefühlt, weil diese sich "relativ lautstark" unterhielten, während er sang, wie eine Augenzeugin der Zeitung berichtet. Kümmert habe zuerst leiser gesungen, um so die Aufmerksamkeit der Gruppe zu bekommen. Als das nicht klappte, habe er die Show unterbrochen und die Störenfriede gefragt, warum sie überhaupt hier seien, wenn sie nicht zuhörten. So mache es ihm keinen Spaß. „Es war deutlich in der Wortwahl, aber nicht unverschämt“, zitiert das Blatt die Augenzeugin.

Diese schildert den Vorfall darüber hinaus wie folgt: Die etwa 60 Zuschauer hätten mit Applaus reagiert, doch anstatt ihre Stimmen zu dämpfen, provozierten die Angesprochenen den Sänger, und der ließ sich provozieren. Die Situation sei eskaliert: Auf beiden Seiten flogen demnach wüste Beschimpfungen durch den Raum, bis die Gruppe unter dem Applaus der anderen Gäste den Laden verlassen habe.

Laut dem Polizeisprecher stellten die betroffenen Frauen, vier Schwestern zwischen 25 und 36 Jahren, anschließend Anzeige wegen "Beleidigung auf sexueller Grundlage".

Auf seinem privaten Facebook-Profil, das er unter dem Namen "Jack Torrance" führt (eine Anspielung auf den amoklaufenden Vater aus dem Stephen-King-Roman "The Shining"), schrieb der 28-Jährige zu dem Vorfall: "Ich habe mich gewehrt, NACHDEM ich "Wichser, fettes Schwein und Arschloch genannt wurde!!! ich bin nicht derjenige, der das Feuer eröffnet hat! Und ganz egal in welcher Position man steht, oder nicht steht - ich bin in allererster Linie ein Mensch!!! Ich werde mir sicher nicht mehr gefallen lassen, als manch anderer!!!!" Seine über 3.300 Fans machten mit vielen Likes und Kommentaren klar, dass sie auf seiner Seite sind.

Nach eigener Aussage auf seiner Seite in dem sozialen Netzwerk habe ihn zudem der Wirt der besagten Musikkneipe finanziell "über den Tisch gezogen". Wie die "Bild" berichtet, habe Kümmert anstatt der vereinbarten Gage von 250 Euro plötzlich 400 Euro verlangt. Der Kneipier wolle nun rechtlich gegen den Sänger vorgehen, berichtet das Blatt.

Wie die ARD mitteilte, wird der skandalumwobene ESC-Vorentscheid nicht wiederholt, obwohl Ann Sophie, die als Zweitplatzierte anstatt dem zurückgetretenen Gewinner nach Wien fährt, nur 20 Prozent der Stimmen bekam.  

Lesen Sie dazu auch: Warum verzichtet Kümmert? Was sagen die Offiziellen? Alle Infos

hn

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