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Der Schauspieler Armin Rohde hatte keine schöne Schulzeit.

Armin Rohde denkt mit Grausen an Schule zurück

Offenburg - Armin Rohde denkt mit Grausen an seine Zeit in der Schule zurück. Er und seine Mitschüler wären von den Lehrern eingeschüchtert und gedemütigt geworden, sagte der Schauspieler.

“Ich war vor 40 Jahren einer der sehr wenigen Arbeitersöhne im Gymnasium, mein Vater war Handwerker und Arbeiter“, sagte der 54-Jährige am Montag im badischen Offenburg bei der Gesprächsreihe “Starvisit“ des Burda-Verlags. “Ich war schon alleine wegen meiner Herkunft ein Exot und irgendwie nicht kompatibel.“ Seine Lehrer hätten jede Chance genutzt, ihn und andere Schüler einzuschüchtern und zu demütigen. “Es war anstrengend, sich das Selbstwertgefühl von diesen Sadisten nicht dauerhaft beschädigen zu lassen.“

“Die letzten vier Jahre bin ich nur noch zur Schule gegangen, weil ich dort ab 08.00 Uhr morgens Publikum hatte“, sagte Rohde. Damals habe er beschlossen, Schauspieler zu werden. Rohde, unter anderem einer der Hauptdarsteller der ZDF-Serie “Nachtschicht“, hat das Buch “Größenwahn und Lampenfieber - Die Wahrheit über Schauspieler“ geschrieben. Es erscheint am 2. November im Rowohlt Verlag.

dpa

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