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Armin Rohde als Günther Kuballa im WDR-Fernsehfilm "Schnitzel geht immer".

Schauspieler warnt vor Rechtsruck

Armin Rohde: "Die Zeiten sind finster"

Berlin - Armin Rohde macht sich Sorgen um einen neuen Rechtsruck. Vor allem der Wahlsieg von Donald Trump bedrückt den Schauspieler.

Schauspieler Armin Rohde (61) ist seit der Wahl von Donald Trump wieder politischer geworden. "Die Zeiten sind derart finster. Seitdem dieser schreckliche Mensch US-Präsident ist, habe ich das Gefühl, ich lebe in einem Paralleluniversum", sagte Rohde der "Berliner Morgenpost" vom Montag. "Diese Trump-Art macht mich fassungslos."

Er denke viel darüber nach, wie man auf Hass und Unwahrheiten in der Gesellschaft angemessen reagieren könne. "Aufrichtig und wahrhaftig zu sein, das versuche ich jeden Tag."

Der Film- und Theaterschauspieler, der an diesem Montag wieder in der ZDF-Krimireihe "Nachtschicht" zu sehen ist, warnt vor einem Rechtsruck in Deutschland. "Noch nie haben wir in Deutschland so lange friedlich leben können. Das ist hier "Auenland", und wir sollten mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass es so bleibt", sagte Rohde in Anspielung auf eine bedrohte friedliche Welt in dem Roman "Herr der Ringe".

dpa

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