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Brad Paisley fühlt sich missverstanden.

Rassismusvorwurf gegen Countrystar

Ärger wegen Paisleys neuem Song

New York - Es sollte ein versöhnlicher Song eines weißen und eines schwarzen Künstlers werden, doch Countrystar Brad Paisley (40) sieht sich dem Vorwurf des Rassismus und der Geschichtsklitterung ausgesetzt.

Grund ist sein neuer Song „Accidental Racist“ (Ungewollter Rassist). Das Duett mit Rapper LL Cool J (45) wird im Internet schon als „schlechtester Song aller Zeiten“ bemäkelt - und als rassistisch.

Für besonderen Ärger sorgt die Zeile Paisleys, er sei „nur ein stolzer Rebellensohn“. Als Rebellen bezeichneten sich die Südstaatler während des Bürgerkrieges vor 150 Jahren. Die schwarze Autorin Dodai Stewart schreibt auf dem feministischen Blog „Jezebel“: „Die Rebellen kämpften für die Konföderierte Armee, weil sie die Sklaverei weiterführen wollten. "Stolzer Rebellensohn", bist du sicher? Ist das so etwas wie "stolze Tochter des Dritten Reiches"?“

Der Song beginnt damit, dass ein Mann beim Kaffeeholen damit konfrontiert wird, dass er ein T-Shirt mit der Kriegsflagge der Konföderierten trägt. Paisley singt: „Ich bin stolz darauf, woher ich komme, aber nicht auf alles, was wir getan haben.“ Paisley verteidigte sich per Twitter: „Ich würde keine Zeile ändern. Diese Scheibe ist nicht als leichte Musik gedacht.“ Songpartner LL Cool J zitierte den Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung: „Alles, was uns an anderen irritiert, hilft uns, uns selbst zu begreifen.“

dpa

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