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Geneviève Sabourin muss für 30 Tage hinter Gitter, weil sie den Gerichtsprozess störte, bei dem sie sie Angeklagte ist.

30 Tage Haft

Baldwins Stalkerin legt sich mit Richter an

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New York - Eine kanadische Schauspielerin, die von Hollywood-Star Alec Baldwin wegen Belästigung angezeigt wurde, muss ins Gefängnis - aber nicht, weil sie den "30 Rock"-Star gestalkt hatte. 

Ein Gericht in New York ordnete am Mittwoch (Ortszeit) eine 30-tägige Haftstrafe an, weil Geneviève Sabourin immer wieder den Prozess gestört hatte. So hatte die 41-Jährige sowohl den "30 Rock"-Star als auch seine Frau Hilaria während ihrer Zeugenaussagen immer wieder durch laute Zwischenrufe unterbrochen und der Lüge bezichtigt

Als sie abgeführt wurde, wies sie ihren Rechtsanwalt an, jemanden zu finden, der sich in der Zwischenzeit um ihren Hund, einen Yorkshire Terrier namens Charlie (benannt nach Charlie Chaplin), kümmert: "Ich will nicht, dass mein Hund stirbt", soll sie laut "New York Daily News" gesagt haben. Die Beamten, die ihr Handschellen anlegten, bellte sie an, nicht so schnell zu laufen, weil sie "den ganzen Tag in Hochhackigen" verbracht habe

Sabourin hatte sich am Mittwoch drei Stunden teilweise unter Tränen zu den Vorwürfen geäußert und eingeräumt, Baldwin und seiner Frau mehrmals aufgelauert zu haben. "Ich bin nervig, aber ich bin nicht aggressiv", sagte sie.

Sie behauptet, sie habe mit Baldwin einige Monate lang eine Affäre gehabt - nach einem Abendessen und einer "sehr romantischen Nacht" in einem New Yorker Hotel. "Er verdient Millionen damit, auf der Leinwand Frauen zu verzaubern. Er ist der beste Charmeur der Welt", sagte Sabourin. So habe Baldwin ihr nach der Liebesnacht auch "Omeletts jeden Morgen bis an ihr Lebensende" versprochen, berichtet die "New York Daily News". 

Baldwin, der die wenig erfolgreiche Schauspielerin im vergangenen Jahr wegen Stalkings angezeigt hatte, gibt dagegen an, die Schauspielerin nach dem Abendessen nie wiedergesehen zu haben. Sabourin schickte ihm demnach massenhaft Liebesbekundungen per E-Mail und tauchte ungebeten in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Manhattan auf.

Wegen der Belästigungsvorwürfe drohen ihr insgesamt bis zu 90 Tage Haft.

afp/hn

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