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Theo Hutchcraft in Plauderlaune

Band Hurts im Interview: „Ich bin Fußball-Schiedsrichter“

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Die Band Hurts kommt wieder zurück. Theo Hutchcraft und Adam Anderson erklären uns ihren Sound und Sänger Hutchcraft plaudert sogar über Privates.

München - Hurts haben einen tollen, persönlichen Stil, raffinierte Melodien und viel Sexiness in ihrer Musik. Um die positiven Aussagen ihrer Songs zu erkennen, muss man allerdings etwas Schwermut mögen. Denn Melancholie liegt Hurts im Blut. Theo Hutchcraft und Adam Anderson kommen aus der Industriestadt Manchester, was womöglich ihren zuweilen sehr düsteren Sound erklärt. Und obwohl Hurts eher unnahbar, kühl und geheimnisvoll wirken und auch im Netz wenig Persönliches über sie zu erfahren ist, ist Sänger Theo Hutchcraft im Interview spontan und offen.

Theo, warum findet man trotz Eures großen Erfolgs nach wie vor nur wenig über Euch im Netz?

Theo Hutchcraft: Ich glaube, es liegt hauptsächlich daran, dass wir sehr viel Wert auf unser Privatleben legen - und im Grunde auch sehr private Leute sind. Deshalb sind wir auch nicht so viel in der Öffentlichkeit unterwegs. Aber wir packen unser ganzes Herz und unsere ganze Seele in die Musik. Wer also unsere Songs hört, verbindet sich mit uns auf einer sehr persönlichen Ebene und lernt uns auf eine sehr persönliche Art und Weise kennen. 

Kannst Du uns ein paar Dinge nennen, die man über Dich nie im Netz findet? 

Hutchcraft: Okay, das Wichtigste über mich in Kürze: Ich bin ein voll-qualifizierter Fußball-Schiedsrichter, ich esse kein Fleisch und ich kenne die Texte von (fast) jedem Eminem-Song auswendig. 

Wow. Dann wird es aber mal Zeit für eine Kooperation mit dem HipHop-Ausnahmetalent… Apropos Ausnahme - in einem Interview habt Ihr mal gesagt: „Outsider sind die Menschen, die die Welt verändern werden.“ In der Musik seid Ihr ja durch Euren ganzen eigenen Stil auch besondere Ausnahme-Erscheinungen. Inwiefern möchtet Ihr die Welt verändern? 

Hutchcraft: Wir wollen Teil davon sein, mit unserer Musik die Welt ein bisschen schöner und vor allem zu einem helleren Ort zu machen. Musik hat diese besondere, mächtige und großartige Kraft, mit Menschen direkt in Kontakt zu treten, mit ihnen auf diese besondere Weise zu sprechen und ihnen zu helfen, eine Zeit lang vor ihren Problemen fliehen zu können. Es gibt diese wunderschöne Situation von Menschlichkeit und liebevollem Miteinander, wenn die Menschen für ein Konzert zusammenkommen und diesen speziellen Moment miteinander teilen. Für uns ist das einfach eine wunderschöne Sache, von der wir Teil sein dürfen.

Leider ist die Welt nicht immer so friedlich. In einem anderen Interview habt Ihr demnach auch einmal gesagt: „Wir leben in immer konservativer und beklemmender werdenden Zeiten“. Was bedeuten diese momentanen Veränderungen für Euch als Musiker und Privatmenschen?

Hutchcraft: Ich denke, dass es vor allem bedeutet, dass Kunst und Musik als Ausdrucks- und Kritikformen immer wichtiger werden. Beide sind nicht nur für persönliche Fluchten aus dem Alltag wichtig, sondern vor allem auch als kollektive Ausdrucksform zu aktuellen Geschehnissen bedeutend. Wir müssen und einfach nur immer wieder in Erinnerung rufen, dass Respekt, Mitgefühl und Liebe bzw. Nächstenliebe die Welt zu einem besseren Ort für uns alle machen. Und Musik sowie Kunst haben die Kraft, uns auch in schweren Zeiten daran zu erinnern und uns zu motivieren. 

Hurts

DESIRE-Tour 2017:

Wann: 3. Dezember 2017, 19:30 Uhr

Wo: TonHalle

Tickets: ab 38 Euro, erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Weitere Infos unter: www.informationhurts.com

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