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Einst Superstars, heute Kassengift: Eddie Murphy und Drew Barrymore 

Barrymore und Murphy sind ihr Geld nicht wert

New York - Auf einer “Forbes“-Liste der überbezahlten Hollywoodstars stehen Drew Barrymore und Eddie Murphy ganz oben.

Das New Yorker Wirtschaftsmagazin hat für seine jährliche Aufstellung die Gagen der Schauspieler mit den Einspielergebnissen ihrer Filme verglichen. Demnach hat Murphy für jeden Dollar, den er als Honorar bekam, nur 2,70 Dollar wieder eingespielt. Auch im letzten Jahr war Murphy auf Platz zwei, damals noch mit 4,40 Dollar. Bei Barrymore ist es weit dramatischer: Für jeden Gagendollar bekamen die Produzenten nur 40 Cent zurück. Die Schauspielerin erklärte erst kürzlich, bei der Wahl ihrer Filmprojekte gerne auch mal ein Risiko einzugehen.

“Normalerweise sind Stars ein schlechtes Investment, weil sie zu hohe Gagen fordern“, schrieb das Blatt. “Aber Barrymore gehört nicht einmal zu den besonders hochbezahlten Schauspielern.“ Ihre letzten Filme liefen einfach so schlecht. Das gilt auch für Murphy. 2008 habe er mit “Mensch, Dave!“ nur 50 Millionen Dollar eingespielt bei 60 Millionen Dollar Kosten. “Zuhause ist der Zauber los“ ein Jahr später sei ein noch größeres Debakel gewesen: Bei Kosten von 55 Millionen Dollar habe der Film nur 22 Millionen eingespielt. Murphy habe sich “von einer “sicheren Sache“ zum Kassengift verwandelt“.

Die gefährlichsten Stars im Internet

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“Vorjahressieger“ Will Ferrell (“Die etwas anderen Cops“) landet jetzt auf Platz drei. Jeder in ihn investierte Dollar brachte 3,50. Damit liegt er fünf Cent hinter Reese Witherspoon (“Wasser für die Elefanten“). Auf Platz fünf findet sich schon Oscar-Preisträger Denzel Washington (“The book of Eli“, “Unstoppable - Außer Kontrolle“), der auch nur auf 4,25 kommt. In der Top Ten der Kassenverlierer folgen Nicolas Cage (4,40 Dollar), Adam Sandler (5,20), Vince Vaughn (ebenfalls 5,20), Superstar Tom Cruise (6,35) und dessen Ex Nicole Kidman, die für jeden Dollar Gage 6,70 einspielte. “Forbes“ teilte in diesem Jahr nicht das positive Gegenbeispiel mit.

Vor einem Jahr war es Shia LaBeouf (“Transformers“). Der damals 24-Jährige hatte für jeden Gagendollar 81 Dollar eingespielt. Das Wirtschaftsmagazin vergleicht für seine jährliche Liste, die allerdings nichts über die Qualität der Filme sagt, die Summe der Honorare der 40 bestbezahlten Schauspieler mit den Einspielergebnissen ihrer Filme an Kinokassen und aus DVD-Verkäufen. Sprechrollen in Trickfilmen sind von der Berechnung ausgenommen. Dann hätte das Kosten-Nutzen-Ergebnis für Murphy, der im kommenden Jahr die Oscars moderieren wird, wohl anders ausgesehen: Die vier “Shrek“-Filme, in denen er den Esel spricht, haben zusammen fast drei Milliarden Dollar eingespielt.

dpa

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