"Becks-Geliebte Nr. 2" packt aus - Beckhams schlagen zurück

- London - Bis Ostern mag David Beckham (28) geglaubt haben, nichts könne schlimmer sein als die Rote Karte, die er 1998 im entscheidenden WM-Spiel gegen Argentinien bekommen hatte. Doch seit seine Frau Victoria (29) am Sonntag die Zeitung aufschlug, dürfte er anders darüber denken.

<P>Das zum Jähzorn neigende Spice-Girl sah sich mit der Schlagzeile "Ich bin Becks-Geliebte Nr. 2" konfrontiert. "Jetzt fragt sich jeder, ob die ultimative Promi-Ehe auch nur die nächste Woche übersteht", kommentierte der "Observer".</P><P>Bereits am Montag flog das Paar zu "Krisengesprächen" in seinen "Beckingham Palace" nach England, beriet sich den halben Tag, zeigte Einigkeit und schlug zurück. In einer gemeinsamen Stellungnahme nannten sie alle Berichte über die angebliche Liebesaffären des Starfußballers "absurd" - und außerdem schalteten sie ihre Anwälte ein. "Das Paar weist diese Geschichten zurück und wird sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht näher kommentieren", hieß es darin.</P><P>Die Zeitung "News of the World" zeigte sich jedoch auch angesichts drohender Gerichtsverfahren gelassen. "Wir bleiben zu 100 Prozent bei unseren Berichten - unsere Enthüllungen sprechen für sich", sagte Zeitungssprecherin Hayley Barlow.</P><P>Danach lernte "Geliebte Nr. 2" Sarah Marbeck (29) den Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft nach eigener Schilderung im Juli 2001 in Singapur kennen, als Victoria mit ihrem zweiten Kind schwanger war: "Wir liebten uns vier Stunden lang." Obwohl - so genau weiß sie es auch wieder nicht: "Wenn man mit David Beckham im Bett liegt, schaut man nicht auf die Uhr."</P><P>Natürlich verstehe David etwas von Frauen und sei zudem "ein genetisch sehr gesegneter Mann": "Sogar seine Füße sind umwerfend", hieß es weiter. Miss Marbeck legt großen Wert darauf, während ihrer zwei Jahre währenden Affäre nicht nur eine Sex-Gespielin gewesen zu sein. Sie seien sich so nahe gewesen, dass er ihr im September 2001 nach dem historischen 5:1-Sieg über Deutschland sofort eine SMS geschickt habe: "Nichts macht mich glücklicher als Fußballspielen."</P><P>Rebecca Loos (26), bereits vor einer Woche als "Geliebte Nr. 1" geoutet, plauderte unterdessen gegen ein Entgelt von einer halben Million Euro noch ein paar pikante Details aus ("Becks schickte den Familien-Chauffeur los, um uns Kondome zu kaufen"). Seitenhiebe verteilte die Diplomatentochter gegen Victoria, die ihm viel zu schmächtig sei: "Er hasst es, wie sie aussieht. Er sagt ihr ständig, sie müsse mehr essen." Die Popsängerin vernachlässige auch ihre Kinder. Der fünfjährige Brooklyn sei sprachlich so zurückgeblieben, dass er Sätze bringe wie: "Ich will einen von die Äpfel." Gleichzeitig mache sich Victoria darüber lustig, wenn David versuche, von der französischen Weinkarte zu bestellen.</P><P>Nun sind Terror-Gefahr und Irak-Krieg vergessen, und Großbritannien streitet darüber, wer schuld ist an der Ehekrise. Klare Mehrheitsmeinung ist, dass die Spieler von Real Madrid noch nie für ihre sexuelle Abstinenz bekannt waren und "Posh Spice" ihren Gatten eben nicht so lange unbeaufsichtigt den Versuchungen des Südens hätte aussetzen dürfen. Unter solchen Umständen zu widerstehen, liege nach den Maßstäben der "Neandertaler-Welt des Fußballs" (Independent) jenseits der Grenzen männlicher Willensfreiheit. "Sie haben keinen Klempner, Hirnchirurgen oder Moraltheologen geheiratet, sondern das weltweite Objekt jungfräulichen Verlangens", wurde Victoria von "Cosmopolitan" belehrt. Eine Beziehungsberaterin empfahl ihr dagegen, dem Ehemann die Plastikfingernägel ins Fleisch zu schlagen.</P><P>Doch die Beckhams spielen weiter heile Welt. Letzte Woche balgten sie sich vor einer Horde von Fotografen demonstrativ "wie Baby- Schimpansen" (Observer) im Schnee, und am Sonntagabend sah sie ihm im Stadion von Real Madrid zu. "The show must go on", schrieb der "Mirror". Nach Informationen der "Sun" plant Beckham bereits ein Buch über die ganze Geschichte.</P>

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