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Der Grand Prix der Volksmusik hat ausgeschunkelt

"Ohrfeige für Volksmusik-Fans"

München - Das Aus für den Grand Prix der Volksmusik ist nach Ansicht seines Erfinders eine “Ohrfeige“ für die Zuschauer.

“Das Ende des Grand Prix der Volksmusik bedeutet keine nationale Katastrophe, eher eine Ohrfeige für Millionen Menschen, die diese Musik lieben und diese Sendungen seit 25 Jahren mit großer Hingabe angesehen haben“, sagte Musikmanager Hans Rudolf Beierlein am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in München. “Volksmusik ist Musik für das Volk. Und das Volk sind die Gebührenzahler.“

Die Sendung sei 25 Jahre sehr erfolgreich im ZDF gelaufen, jetzt sei er im Gespräch mit anderen Sendern, sagte Beierlein. “Andere Sender haben begriffen, dass dieses Publikum ein beständiges Publikum ist. Ein treueres Publikum hat nicht einmal “Wetten, dass..?““, sagte er und fügte hinzu: “Gegen die Volksmusik ist kein Kraut gewachsen.“

Das ZDF hatte am Mittwoch mitgeteilt, der Grand Prix werde wegen zuletzt mäßiger Quoten aus dem Programm genommen. Die Sendung zum 25. Jubiläum im August sahen nur noch 3,88 Millionen Zuschauer und damit deutlich weniger als 2009, als noch noch 4,64 Millionen den Grand Prix einschalteten. Das war zwar immer noch ein Marktanteil von 14,2 Prozent, in der Zielgruppe der Jüngeren (14 bis 49 Jahre) sahen allerdings nur 290 000 Menschen zu.

dpa

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