Benefizgala "Dreamball" in Berlin

Berlin - Die eine gab sich unnahbar, die andere zeigte die Herzlichkeit eines deutschen "Frolleinwunders": Hollywood- Schauspielerin Kim Basinger und Topmodel Heidi Klum waren die Stargäste der zweiten Ausgabe des "Dreamballs" am Donnerstagabend in Berlin.

Im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums waren zu der Benefizgala rund 450 Gäste geladen, darunter Designerin Jette Joop, Barbara Becker und die No Angels. Der Erlös des Balls kam krebskranken Frauen zu Gute.

"Ich fühle mich verantwortlich zu helfen und will meine Prominenz dazu nutzen", sagte die Sängerin Sarah Connor am Rande der Gala. Bei ihrem Auftritt mit Hits wie "From Zero to Hero" riss es die Gäste von den Stühlen. Die ehemals getrennte Mädchenband No Angels zeigte sich wieder vereint, Topmodel Franziska Knuppe schwärmte als frisch gebackene Mutter von den Babyfreuden.

Es war ein Abend der Frauen, alle zurechtgemacht in prachtvollen Roben. Nur einen ließ das kalt: Schauspiellegende Christopher Lee. "Der innere Geist zählt", sagte Lee am Rande der Veranstaltung. "Ich habe viele schöne Menschen getroffen, die keine Seele hatten und viele, die nicht hübsch waren und eine wunderschöne Seele in sich bergen."

Schönheit hatten die beiden Stargäste Heidi Klum und Kim Basinger gemein - doch ihr Auftritt bei der Gala konnte unterschiedlicher nicht sein. Basinger ("Neuneinhalb Wochen"), sehr dünn und ganz in weiß gekleidet, richtete kein Wort an die Gäste der Gala und verschwand pünktlich um Mitternacht aus dem Saal. Klum, die sich als Jurorin in "Germany's Next Topmodel" streng gibt, plauderte dagegen angeregt mit den Gästen. "Träume machen Mut" war das Motto des Abends. "Ich habe meinen Traummann gefunden und habe Traumkinder", sagte Klum am Rande der Gala. "Man darf seine Träume aber nie vergessen, wir wollen uns noch viele erfüllen", ergänzte ihr Ehemann Seal.

Ein Höhepunkt des Abends: Der Auftritt von Klums Ehemann. Zu Gitarrenmusik sang der Brite "Wedding Day" - eigentlich ein Duett mit Klum über ihre Hochzeit. Das Model ließ sich jedoch nicht zu einem Auftritt überreden. "Wenn ihr weiter "Heidi" schreit, bekomme ich Ärger", sagte Seal zum johlenden Publikum. Ein gemeinsamer Tanz war jedoch drin - nicht umsonst sang Seal schließlich "Du bist mein Engel, du bist meine Welt." Gegen ein Uhr morgens brachte Seal jedoch nicht nur seine Ehefrau zum Tanzen - fast alle Gäste des Balls erhoben sich von ihren Stühlen und eröffneten die Tanzfläche. Und so bemerkten die meisten kaum, wie das Paar gegen halb zwei unauffällig den Heimweg durch die Hintertür antrat.

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