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Bruce Springsteen Mick Jagger und Paul McCartney performen in New York für einen guten Zweck

Benefizveranstaltung in New York

Stars geben Konzert für "Sandy"-Opfer

New York - Sechs Wochen nach dem verheerenden Sturm „Sandy“ wollen Weltstars mit einem Benefizkonzert Geld für die Hunderttausenden Opfer sammeln. Schon jetzt sind 32 Millionen Dollar zusammengekommen.

Am Mittwochabend (Ortszeit) werden die Rolling Stones, Bruce Springsteen, Eric Clapton und Paul McCartney im Madison Square Garden in New York singen. Mit dabei sind auch The Who, Roger Waters, Billy Joel, Alicia Keys, Kanye West und andere. „Sandy“ hatte Ende Oktober mehr als 100 Menschen allein in den USA getötet und Schäden in Höhe von vielen Milliarden Dollar hinterlassen. Das viereinhalbstündige Konzert beginnt nach deutscher Zeit um 1.30 Uhr in der Nacht zum Donnerstag.

„Musiker sind meist die Ersten weltweit, die versuchen, den Opfern von solchen Katastrophen finanziell zu helfen“, sagte Organisator John Sykes der Deutschen Presse-Agentur. „Sie sind es, die sagen: "Okay, ich verdiene ein oder zwei Millionen Dollar in einer Nacht, ich werde meine Zeit opfern, um diesen Menschen zu helfen".“ Die Einnahmen sollten sehr schnell an Bedürftige ausgezahlt werden. Wie viel Geld zusammenkomme, sei schwer zu schätzen. „Aber bisher haben wir 32 Millionen Dollar durch Ticketverläufe und Sponsoren gesammelt. Und das noch bevor eine einzige Note auf der Bühne erklungen ist.“

Hurrikan "Sandy" verwüstet Ostküste auf 1000 Kilometern

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„Ich war während des Sturmes hier“, sagte Billy Joel, der von der vorgelagerten Insel Long Island stammt, die besonders betroffen war. Es habe so viele Verwüstungen und so viele Opfer gegeben, „sogar die ganze Landschaft ist verändert“. Es sei traumatisch gewesen. „Ich bin von Long Island und stolz darauf. So etwas zu sehen, kann einen am Boden zerstören.“ Jon Bon Jovi, der aus dem ebenfalls schwer getroffenen New Jersey kommt, sagte: „Es hat immer Wirbelstürme und es hat immer Zerstörungen gegeben. Aber diesmal ist es pure Verwüstung.“

Das nach dem Veranstaltungsdatum „12-12-12“ benannte Konzert soll zu einem der meist verbreiteten Ereignisse der Fernsehgeschichte werden. Zwei Milliarden Menschen könnten das Ereignis verfolgen, hieß es. Der Abend werde allein in den USA von 34 Fernsehsendern übertragen, weltweit kämen noch einmal fast 30 dazu. Fast 170 Radiosender in den USA strahlen das vierstündige Konzert aus. Zudem wird es nicht nur auf zwei Dutzend Websites live übertragen, sondern auch in Kinos in und um New York. In Deutschland zeigt der Sender „Sky Atlantic HD“ das Konzert - der Pay-TV-Kanal ist für die Dauer der Übertragung frei zu empfangen.

dpa

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