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Der Zustand von "Bergdoktor" Gerhart Lippert ist nach Angabe der Ärzte stabil.

Bergdoktor im künstlichen Koma

München - Schocknachricht für alle Fans des Bergdoktors. Der TV-Star Gerhart Lippert muss künstlich beatmet werden. So fällt die Prognose der behandelten Ärzte aus.

Jetzt muss der „Bergdoktor“ sogar künstlich beatmet werden! Volksschauspieler Gerhart Lippert, der in den 1990er-Jahren mit der Sat.1-Arztserie berühmt wurde, erholt sich nur langsam von seinem schweren Treppensturz. Gestern wurde der 74-Jährige in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. „Sein Zustand ist allerdings weiterhin absolut stabil“, hieß es gestern aus dem Klinikum in Innsbruck.

Lippert war am Dienstag beim Versuch, ein Bild aufzuhängen, die Kellertreppe hinabgestürzt. Dabei hatte er sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Nachdem seine Frau Maria Neuhaus ihn gefunden hatte, wurde er mit dem Hubschrauber ins Klinikum nach Innsbruck geflogen. Dort liegt er seitdem auf der Neurochirurgischen Intensivstation.

Laut dem Spezialisten-Team der Tiroler Uni-Klinik sind beim kranken „Bergdoktor“ jetzt „vor allem die richtige medikamentöse Behandlung und absolute Ruhe notwendig“. Seit Freitagnacht wird Lippert deshalb beatmet.

Die Ärzte betonen, dass es sich dabei um keine Notfallmaßnahme handelt, es diene „lediglich der Unterstützung des Patienten“. „Längere Liegezeiten auf Intensivstationen sind für Patienten sehr anstrengend, was sich auch auf die Atmung auswirken kann“. Deswegen sei Lippert in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden.

Große Sorge um Gerhart Lippert! Der beliebte Volksschauspieler zählt seit Jahrzehnten zu den besten seiner Zunft. Er spielte im BR häufig im Komödienstadl mit und stand mit den bayerischen Bühnenlegenden wie Gustl Bayrhammer und Maxl Graf auf der Bühne.

Lippert lebt mit seiner Familie in Niederndorf bei Kufstein gleich hinter der bayerisch-österreichischen Grenze. Hoffentlich ist er bald wieder daheim!

Stefan Dorner

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