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Regisseur Calin Peter Netzer (l.) und Produzentin Ada Solomon: Ihr Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Berlinale-Finale:

Goldener Bär für Rumänien

Berlin - Der große Berlinale-Gewinner steht fest: Der Goldene Bär geht nach Rumänien. Am Sonntag werden beim Festival-Finale die Filme des Wettbewerbs noch einmal gezeigt.

Nach der Verleihung der begehrten Bären endet die Berlinale am Sonntag mit einem Publikumstag. Dabei werden die Filme des offiziellen Wettbewerbs um die Festivaltrophäen noch einmal gezeigt. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. Der Hauptpreis des Festivals ging damit erstmals nach Rumänien.

Insgesamt erhielten vier osteuropäische Filmkünstler Auszeichnungen. Der deutsche Film „Gold“ von Thomas Arslan ging leer aus. Als beste Schauspielerin wurde die Chilenin Paulina García aus „Gloria“ geehrt. Den Preis als bester Darsteller bekam als Laiendarsteller der Roma Nazif Mujic für seine Rolle in dem Drama „Eine Episode aus dem Leben eines Metallsammlers“.

Bilder vom Berlinale-Finale

Berlinale-Finale: Goldener Bär verliehen

Bei den 63. Internationalen Filmfestspielen Berlin waren in elf Tagen mehr als 400 Filme zu sehen. Insgesamt wurden wieder rund 300 000 Tickets verkauft. Stars wie Anne Hathaway, Catherine Deneuve, Nicolas Cage, Matt Damon, Jane Fonda und Juliette Binoche standen auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz.

Den Silbernen Bären für das beste Drehbuch verlieh die Jury dem in seiner Heimat verfolgten iranischen Regisseur Jafar Panahi und seinem Kollegen Kamboziya Partovi. Ihr als Bären-Favorit gehandelter Film „Geschlossener Vorhang“ („Pardé“) erzählt, was es bedeutet, als Filmemacher nicht arbeiten zu können.

Berlinale eröffnet: Promis strahlen auf dem roten Teppich

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Dem mit Arbeitsverbot belegten Panahi war die Reise nach Berlin trotz mehrfacher Bitten der Bundesregierung nicht erlaubt worden. Für ihn nahm Partovi die Auszeichnung entgegen. „Das Aufhalten eines Künstlers und eines Denkers war niemals möglich. Bis zum heutigen Tag“, sagte Partovi.

dpa

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