Model mit Baby bei der Schau von Sportalm auf der fashion Week in Berlin. Foto: Gregor Fischer
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Model mit Baby bei der Schau von Sportalm auf der fashion Week in Berlin. Foto: Gregor Fischer
Kryptische Zeichen und durchsichtige Bluse: Mit dem Label Sadak begann die Berlin Fashion Week. Foto: Kay Nietfeld
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Kryptische Zeichen und durchsichtige Bluse: Mit dem Label Sadak begann die Berlin Fashion Week. Foto: Kay Nietfeld
Sasa Kovacevic hat die Hose hochgekrempelt. Foto: Britta Pedersen
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Sasa Kovacevic hat die Hose hochgekrempelt. Foto: Britta Pedersen
Die Kreationen von Sasa Kovacevic sind militärisch inspiriert. Foto: Kay Nietfeld
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Die Kreationen von Sasa Kovacevic sind militärisch inspiriert. Foto: Kay Nietfeld
Wer braucht schon eine Hose? Foto: Kay Nietfeld
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Wer braucht schon eine Hose? Foto: Kay Nietfeld
Schutz, Zierde, Schmuck und Durchblick: Das Label Sadak bei der Berlin Fashion Week. Foto: Britta Pedersen
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Schutz, Zierde, Schmuck und Durchblick: Das Label Sadak bei der Berlin Fashion Week. Foto: Britta Pedersen
Sasa Kovacevic präsentiert seinen Military-Look. Foto: Britta Pedersen
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Sasa Kovacevic präsentiert seinen Military-Look. Foto: Britta Pedersen
Verschleiert. Foto: Kay Nietfeld
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Verschleiert. Foto: Kay Nietfeld

Berliner Modewoche beginnt extravagant

Junge Models sind auf der Modewoche nichts Neues. Ein Label schickt in Berlin aber gleich ein Baby auf den Catwalk. Bei manch anderem Designer wäre das wohl nicht möglich gewesen, denn einige Kreationen sind nicht jugendfrei.

Berlin (dpa) - Mit einem Baby auf dem Laufsteg hat in Berlin die viertägige Fashion Week begonnen. Das Kitzbüheler Label Sportalm schickte bei der Präsentation seiner Herbst- und Wintermode am Dienstag nicht nur junge Frauen über den Laufsteg - eines der Models trug ein Kleinkind auf dem Arm, das ebenfalls eine Jacke der Marke trug. Die Kollektion der Designerin Ulli Ehrlich war von Eis-Tönen wie Hellblau oder Silber und allerlei Pelz gekennzeichnet.

Die Österreicherin Lena Hoschek und der serbische Designer Sasa Kovacevic mit seinem Label Sadak hatten sich zuvor ebenfalls auf dem Laufsteg am Brandenburger Tor präsentiert. Sadaks Schau zur Eröffnung der Modewoche war vergleichsweise düster: Die zumeist männlichen Models trugen militärisch inspirierte Kleidung, einige von ihnen hatten eine kriegerisch wirkende Bemalung im Gesicht. Das einzige weibliche Model lief in durchsichtigem schwarzen Tüll mit durchschimmernder Brust über den Catwalk.

Durchsichtig ging es auch bei Lena Hoschek zu. Ein Model trug ein so transparentes Spitzenkleid, dass nicht nur die Brust, sondern auch der Po zu sehen war. Ansonsten war Bequemlichkeit angesagt: Einige Models liefen in Gummistiefeln über den braunen Kuschelteppich auf dem Laufsteg. Wie bei Sadak dominierten Grün- und Brauntöne. Neben floralen Mustern kam bei der romantisch anmutenden Kollektion auch Pelz zum Einsatz. Einige der Stücke präsentierte Topmodel Franziska Knuppe.

Weitere Modelabels zeigten ihre Stücke an anderen Locations. Die neue Kollektion der Marke Nobi Talai mit überlangen Capes gab es etwa ein paar Kilometer weiter im Kronprinzenpalais zu sehen. Die Farben waren eher gedeckt und oft in Erdtönen gehalten.

Auch andere Designer setzen auf Schauen fernab des Brandenburger Tors. Bis zum Ende der Modewoche standen Schauen beispielsweise in einer ehemaligen Bäckerei und in einem Jugendstil-Bau auf dem Programm. In den kommenden Tagen wollen unter anderem Kilian Kerner, Guido Maria Kretschmer und Baldessarini ihre Kreationen zeigen.

Die Designer zeigen auf der Mercedes-Benz Fashion Week noch bis Freitag ihre Stücke für den nächsten Herbst und Winter. 38 Marken kehren nach Angaben des Veranstalters zurück auf die Bühne - neun Designer geben ihr Debüt.

Senatsverwaltung für Wirtschaft zur Bedeutung der Mode für Berlin

Schauenplan Fashion Week

Mitteilung zur Fashion Week

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