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Bettina Wulff ist wieder in der Öffentlichkeit - zumindest für einen Abend. Die ehemalige First Lady spricht in einer Talkshow über die schwierige Phase im Schloss Bellevue - und über fiese Gerüchte.

Offene Worte in WDR-Talkshow

Bettina Wulff: "Das hat mir hart zugesetzt"

Köln - Bettina Wulff ist wieder in der Öffentlichkeit - zumindest für einen Abend. Die ehemalige First Lady spricht in einer Talkshow über die schwierige Phase im Schloss Bellevue - und über fiese Gerüchte.

Bettina Wulff ist wieder im "normalen" Leben angekommen. Zwei Jahre nach dem Rücktritt ihres Ex-Mannes Christian Wulff als Bundespräsident sei ihr Alltag wieder "ruhiger, geregelter und einfach angenehmer", erzählt eine sichtlich befreite Bettina Wulff in der WDR-Talkshow "Kölner Treff".

Als Ehegattin des Bundespräsidenten störte sie besonders der stark protokollierte und vorgeschriebene Alltag. So wurden ihr beispielsweise die Fragen an Michelle Obama vorab zugesteckt. "Im Nachhinein betrachtet, ist das verständlich", sagte Wulff. "Das Treffen war schließlich keine Privatveranstaltung. Da kann man nicht einfach mal so sagen 'Erzähl doch mal' - das geht natürlich nicht." Trotz der formalen Umstände seien die beiden aber rasch ins Gespräch gekommen. Besonders der Nachwuchs bot ein gemeinsames Gesprächtsthema . "Sie hat mich gefragt, wie sich die Kinder an die neue Situation gewöhnt haben. Außerdem haben wir uns beide dafür eingesetzt, dass sich Kinder mehr bewegen", erzählte die 40-Jährige.

Wulff: "Diese Menschen kennen mich nicht"

An ihre Zeit im Schloss Bellevue denkt die ehemalige First Lady auch heute noch mit positiven Gedanken zurück. "Ich habe es als großartige Ehre empfunden und empfinde das auch bis heute so", sagte sie. Ihre Rückkehr zum Alttag habe anschließend ungefähr ein Jahr gebraucht. "Ich habe lange, intensive Gespräche mit meiner besten Freundin geführt, die zufälligerweise auch noch Psychologin ist", erklärt sie der Gastgeberin Bettina Böttinger.

Auf die Frage, wie sie die Gerüchte um ihre eigene Person verarbeitet hat, antwortete Wulff: "Man muss ein sehr dickes Fell haben und viel aushalten können. Trotzdem haben sie mir hart zugesetzt. Das ist schwer wegzustecken. Aber auch da habe ich irgendwann gesagt: Diese Menschen kennen mich nicht."

Als sie ihr Buch "Jenseits des Protokolls" im September 2012 herausbrachte, habe sie den Druck verspürt, die Dinge klarzustellen. Das sei im Nachhinein ein Fehler gewesen. "Es wurde der Situation nicht gerecht. Aber das Gute ist: Ich bin lernfähig", meint Bettina Wulff mit einem Lächeln.

Bettina Wulff: Unsere junge, schöne Ex-First Lady

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ms

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