+
Chris Brown erhält eine Bewährungsstrafe, weil er seine damalige Freundin Rihanna geschlagen hat.

Chris Brown: Bewährungsstrafe für Angriff auf Rihanna

Los Angeles - Der Sänger Chris Brown ist am Dienstag von einem Gericht in Los Angeles wegen des tätlichen Angriffs auf Popstar Rihanna zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Brown muss nach Anordnung des Gerichts in Los Angeles in seinem Heimatstaat Virginia 180 Tage körperlich harte und gemeinnützige Arbeit leisten. Zudem ordnete Richterin Patricia Schnegg die Teilnahme an einem knapp einjährigen Programm für Täter häuslicher Gewalt an.

Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Brown im Februar nicht zum ersten Mal handgreiflich gegen Rihanna (21) geworden war. Etwa drei Monate zuvor hatte er seine damalige Freundin bei einer Europa-Reise gegen eine Wand gestoßen, wie der Entertainmentdienst Tmz.com am Dienstag berichtete. Wenig später habe er bei einer gemeinsamen Fahrt in Barbados mehrere Scheiben des Geländewagens zertrümmert.

Jetzt darf Brown mit seiner früheren Freundin keinen Kontakt mehr aufnehmen und muss rund 100 Meter Abstand zu ihr halten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Showbusiness- Veranstaltungen, bei denen er lediglich eine Distanz von knapp zehn Metern zu wahren hat. Fünf Jahre lang muss sich der Rapper an die strengen Bewährungsauflagen halten, ansonsten droht ihm eine Gefängnisstrafe.

Lesen Sie auch

Richter verschiebt Strafmaß für Chris Brown

Per Video: Chris Brown entschuldigt sich

Die Richterin zitierte den Sänger für Mitte November erneut vor Gericht. Alle drei Monate will sie seine Fortschritte unter die Lupe nehmen. Bei der Verkündung des Strafmaßes wies sie darauf hin, dass sie es Brown nicht leicht machen wolle. Der Rapper müsse als Strafe beispielsweise Müll aufsammeln, Autos putzen und Graffiti entfernen. Die Richterin kam damit einer im Juni ausgehandelten Vereinbarung von Browns Anwälten mit der Staatsanwaltschaft nach. Im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis kam der Sänger um eine Haftstrafe herum.

Rihanna war am Dienstag nicht im Gericht zugegen. Ihr Anwalt Donald Etra sagte Reportern nach der Anhörung, dass es “keine Überraschungen“ gegeben habe. Rihanna habe die frühere Vereinbarung im Juni begrüßt. Auf Fragen nach der derzeitigen Beziehung des Ex-Paares ging er nicht ein. “Rihanna geht es gut und sie verfolgt ihre berufliche Karriere“, teilte Etra lediglich mit. Zum Schutz der Sängerin ordnete die Richterin an, dass Brown sie fünf Jahre lang “nicht verfolgen, bedrohen und belästigen“ darf. Auch Anrufe und eine Kontaktaufnahme durch dritte Personen sind tabu.

Brown soll seine damalige Freundin am Vorabend der Grammy- Verleihung Anfang Februar mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt sowie in einen Finger und in ein Ohr gebissen haben. Er war wegen eines tätlichen Angriffs und krimineller Drohungen angeklagt.  

AP/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Adoptiv-Tigermädchen Elsa wird ein Jahr alt
Das Leben des Tigerbabys Elsa hing am seidenen Faden, nachdem es von seiner Mutter nicht angenommen worden war. Menschliche Pflege in einer Wohnung ersetzte Mutterliebe. …
Adoptiv-Tigermädchen Elsa wird ein Jahr alt
Linkin Park: Gedenkstätte für verstorbenen Chester Bennington
Der Tod von Frontmann Chester Bennington hat die Bandmitglieder von Linkin Park und Fans erschüttert. Zu Ehren des Sängers soll es jetzt eine öffentliche Gedenkstätte …
Linkin Park: Gedenkstätte für verstorbenen Chester Bennington
Söhne von Diana verurteilen Verhalten von Paparazzi
Vot 20 jahren starb Lady Diana bei einem Verkehrsunfall. WElchen Anteil an dem Unglück hatten die Sensationsreporter der Boulevardpresse?
Söhne von Diana verurteilen Verhalten von Paparazzi
George Clooney und seine Frau Amal spenden eine Million Dollar
Nach den Ausschreitungen von Charlottesville wenden sich mehr und mehr Prominente in den USA gegen Rassismus und Gewalt. Damit wollen sie ein sichtbares Zeichen gegen …
George Clooney und seine Frau Amal spenden eine Million Dollar

Kommentare