Razzia gegen Islamisten in Berlin

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Bewährungsstrafe für Rocky nach Faustschlag gegen Polizisten

- Berlin - Der frühere Boxweltmeister Graciano Rocchigiani ist ist wegen einer Schlägerei im fahrlässigen Vollrausch und Beamtenbeleidigung zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 38-jährige Berufsboxer hatte vergangenen Dezember mit rund 2,2 Promille im Blut einen Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dessen Kollegen übel beschimpft. Rocky muss nach dem Urteil eines Berliner Amtsgerichts dem an der Nase verletzten Beamten 1500 Euro Schmerzensgeld zahlen und seine Therapie fortsetzen.

<P>Der Boxer, der sich im Prozess reumütig gab und bei den Polizisten entschuldigte, hatte sich auf den Verlust jeglicher Erinnerung nach ausgiebiger Zecherei berufen. "Ich bin mit früheren Boxerkollegen in eine Discothek gefahren und dann war Filmriss." Zurzeit sitzt Rocky unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung in einem Berliner Gefängnis. Der Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht verbüßt dort eine einjährige Gefängnisstrafe.</P><P>Rocky sei zwar ein "Bewährungsversager", sagte die Richterin, aber die Prognose sei jetzt günstig. Der Boxer sei nach der Aberkennung seines Weltmeistertitels in einer schwierigen Lebenssituation gewesen, sagte die Richterin.</P><P>Der mehrmals vorbestrafte Sohn eines Eisenbiegers aus Sardinien hatte im Dezember 2001 nach der nächtlichen Zecherei in einem fremden Auto im Berliner Bezirk Steglitz seinen Rausch ausgeschlafen. Die Besitzerin des Wagens hatte die Polizei gerufen. Der attackierte Polizist sagte im Prozess: "Es war kalt, und wir wollten den Mann eigentlich nach Hause fahren." Der aber wollte unbedingt ins Auto zurück und schlafen, sagte der 27-jährige Beamte.</P><P>Dabei kam es zum Streit. "Es flog eine Faust", sagte der Polizist. "Ich habe gekontert, traf ins Gesicht, das hatte keinerlei Wirkung ... Da wusste ich, dass es wirklich Rocchigiani war." Rockys Gegenschlag verursachte eine Nasenprellung und Schürfwunden. Der Polizist hat Rockys Entschuldigung nicht angenommen. "Ich war erschüttert, ich wollte helfen und bekam die Faust ins Gesicht."</P><P>Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Monate Haft ohne Bewährung verlangt. Der Ankläger überdenkt, ob er Rocky mit einem blauen Auge davonkommen lässt oder Berufung einlegt. Der Boxer hofft unterdessen, bald aus der Haft entlassen zu werden. Sein Anwalt ist zuversichtlich, dass nächste Woche eine solche Entscheidung fällt.</P>

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