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Sabrina Staubitz und Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der "Zeit" bei der Trauerfeier für Mareike Carrière.

Weiße Luftballons im Himmel

Bewegender Abschied von Mareike Carrière

Hamburg - Eine bewegende Trauerfeier: „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo würdigt Mareike Carrière. Zum Schluss steigen weiße Luftballons in den Himmel über dem Friedhof auf.

Mehr als 300 Menschen haben am Freitag Abschied von der gestorbenen TV-Schauspielerin Mareike Carrière genommen. Unter den Teilnehmern der Trauerfeier auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg waren viele Fans, Fernsehkollegen und Angehörige.

Ihr 63-jähriger Bruder Mathieu Carrière zitierte humorvolle Einträge aus ihrem Tagebuch zwischen 1957 und den 90er Jahren. „Es war schön mit dir zu spielen, zu reden und zu lachen“, sagte er. Für ihre Trauerfeier habe sie zwei Anweisungen gegeben: ihre Asche in die Lieblingsteekanne zu füllen und „Champagner für alle“.

Giovanni di Lorenzo: "Sie war aufrichtig, wie es selten ist"

Der Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“, Giovanni di Lorenzo, verriet in seiner Trauerrede, er habe Mareike Carrière bei einer Singleparty vor 25 Jahren in München kennengelernt - der Beginn einer langen Freundschaft. „Sie war aufrichtig, wie es selten ist. In ihrem Gesicht ließ sich die ganze Wahrheit ablesen.“ Die Schauspielerin sei eine „Menschenfischerin“ gewesen, sagte di Lorenzo weiter. „Ihre guten Eigenschaften haben sich in ihrer Krankheit potenziert.“ Zum Abschluss der Trauerfeier ließen die Teilnehmer weiße Luftballons in den Himmel steigen.

Carrière war an den Folgen einer Krebserkrankung am 17. März im Alter von 59 Jahren gestorben. Die Urnenbeisetzung finde zu einem späteren, bisher geheimen Zeitpunkt im engsten Kreis statt, erklärte die Sprecherin der Familie Carrière am Freitag.

dpa

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