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Beyoncé engagiert sich gegen Rassismus.

US-Promis reagieren auf Rassismus-Debatte

Beyoncé: Bewegender Appell nach Schüssen in Dallas

Los Angeles - Prominente in den USA zeigen sich bestürzt über die tödlichen Schüsse auf Polizisten in Dallas. Superstar Beyoncé forderte ihre Fans auf, sich friedlich gegen Rassismus zu engagieren.

Nach den jüngsten Fällen von tödlicher Polizeigewalt hat US-Popstar Beyoncé ein Ende des "Kriegs" gegen Minderheiten in den Vereinigten Staaten gefordert. Dies sei kein Appell an alle Polizisten, sondern "an jeden Menschen, der ein menschliches Leben nicht wertschätzt", schrieb die afroamerikanische Sängerin am Donnerstag auf ihrer Website und auf Instagram, wo ihr über 77 Millionen Menschen folgen. "Der Krieg gegen dunkelhäutige Menschen und alle Minderheiten muss enden."

Ihre Botschaft versah Beyoncé mit einem Link, über den US-Kongressmitglieder kontaktiert werden können, um gegen den Tod von zwei Afroamerikanern am Dienstag und Mittwoch durch Polizeischüsse zu protestieren. Sie fürchte, dass die jüngsten Fälle Minderheiten ein Gefühl von "Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit" geben könnten, fügte die 34-Jährige hinzu.

"Aber wir müssen daran glauben, dass wir für die Rechte der nächsten Generation kämpfen, für die nächsten jungen Männer und Frauen, die an das Gute glauben", schrieb die Sängerin. 

Beyoncé wurde mit weitgehend unpolitischen Liedern wie "Crazy in Love" und "Single Ladies" berühmt. Im Laufe ihrer Karriere engagierte sie sich jedoch immer mehr für die Bewegung "Black Lives Matter" ("Das Leben von Schwarzen zählt"), die sich gegen Rassismus in der Polizei und Polizeigewalt richtet.

"Bitte hört auf, euch gegenseitig umzubringen"

Sänger

John Legend

schrieb auf Twitter, das Töten durch Polizisten abzulehnen bedeute nicht, das Töten von Polizisten gutzuheißen. "Wir brauchen Frieden auf unseren Straßen." Der Tweet wurde innerhalb einer Stunde rund 16.000 Mal geteilt.

Schauspielerin Patricia Arquette ("Lost Highway") schrieb wenig später: "Bitte hört auf, euch gegenseitig umzubringen. Keine Schusswaffen mehr. Keine Gewalt mehr. Kein Mord mehr. Schrecklich." In Dallas waren während eines Protestmarsches gegen Polizeigewalt am Donnerstagabend fünf Beamte erschossen worden.

Schauspielerin Ellen Pompeo ("Grey's Anatomy") schrieb auf Twitter: "Untröstlich über die Dallas-Shootings. Wir müssen zusammenkommen. Ich bin so traurig, dass wir uns 2016 immer noch in dieser Situation befinden."

Einige Stars wie etwa Schauspieler Joseph Gordon-Levitt ("Inception") posteten ein Zitat von Martin Luther King.

dpa/afp

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