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Der Microsoft-Gründer Bill Gates ist der zweitreichste Mann der Welt.

Bill Gates verrät sein Erfolgsgeheimnis

Mainz - Nach dem Mexikaner Carlos Slim Helú ist Bill Gates der zweitreichste Mann der Welt. Gestern sprach der Microsoft-Gründer mit Markus Lanz im ZDF über Familie, Reichtum und seine Stiftung.

"Hätte ich bei der Gründung meiner Firma gewusst, welches große Unternehmen das einmal wird, ich hätte bei dem Gedanken Angst gekriegt.", sagt Bill Gates rückblickend. Vor der Gründung von Microsoft war Gates laut Moderator Markus Lanz noch ein computersüchtige Stubenhocker mit komischen Rauten-Pullovern. Allerdings hatte er damals schon einen IQ von 170.

Sein Erfolgsgeheimnis

Mittlerweile hat sich einiges geändert. Fragt man ihn, wie er so reich und erfolgreich wurde und ob das jeder schaffen könnte, rät er: „Wenn jemand eine gute Idee hat, sollte er sie verfolgen.“Ursprünglich wollte er lediglich einen Computer für sich selbst basteln. Dafür benötigte er natürlich eine Software, welche er kurzerhand selbst schrieb. Diese ist heute auf weltweit 95 Prozent der PCs installiert.  

Auf die Frage, wann und ob er je realisiert hat, dass er anders sei, als die anderen, reagiert Gates gelassen. „Ich lese sehr viel. Das ist etwas, was andere Leute vielleicht nicht machen. Das unterscheidet mich möglicherweise von den anderen.“

Forbes-Liste: Die reichsten Menschen der Welt 2011

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Seine Kinder

Bei einem Vermögen von 53 Milliarden US-Dollar (40 Milliarden €) stellt man sich natürlich die Frage, ob seine Kinder ein normales Leben führen können. Für Gates ist es sehr wichtig, dass seine Kinder ein eigenes Leben haben und deshalb spricht er mit ihnen auch nie über Reichtum. Er denkt, dass er dadurch ihre Motivation, etwas eigenes zu schaffen, bremsen würde. Lieber will er seinen Kindern eine gute Bildung ermöglichen, damit sie später auf eigenen Beinen stehen könne. Doch wie motiviert man seine Kinder, wenn sie wegen des väterlichen Vermögens eigentlich niemals arbeiten müssten?„Meine Kinder wissen ja, dass sie nicht alles erben. Der Großteil geht an die Stiftung, damit die ganze Gesellschaft davon profitiert. Meine Kinder sollen nicht so viel erben, dass sie danach nicht mehr arbeiten müssen.“ 

Seine Stiftung

Seine Stiftung die „Bill & Melinda Gates Foundation“ gründete er 1994, das Jahr, in dem er auch die Programmiererin Melinda French heiratete. Seitdem flossen rund 25 Milliarden US-Dollar (17 Milliarden €) in die Stiftung ein. Ziel der Stiftung ist es, die Gesundheit der Ärmsten zu verbessern. Die Zahl der Malaria-Toten konnte dadurch schon von 1,1 Millionen auf 800.000 verringert werden, doch bis zu seinem Tod will Bill Gates die Zahl gegen Null bringen. “Es ist eine Tragödie, dass mehr Geld für Haarwuchsmittel für Männer als für Malaria ausgegeben wurde. Doch das soll sich jetzt ändern.“

ikr

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