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Birol Ünel erhielt 2004 den Deutschen Filmpreis.

Exzessiver Schauspieler

In Birol Ünels Vertrag steht eine Bierklausel

München - Der Schauspieler Birol Ünel („Gegen die Wand“) braucht den Rausch in seinem Leben. Der 52-jährige bekennende Alkoholiker lässt sich sogar sein Bier vertraglich zusichern.

„Ich habe mir in meine Verträge schreiben lassen, dass ich fünf Flaschen Bier pro Drehtag möchte“, sagte Ünel in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Der Mime, der 2004 den Deutschen Filmpreis erhielt und im selben Jahr für den Europäischen Filmpreis nominiert war, machte 2009 seine Alkoholsucht öffentlich. Damit habe er ein Statement in einer perfektionierten Branche setzen wollen. Für die Öffentlichkeit habe er nie ein guter Junge sein wollen. „Wenn ich ab und zu drei Tage nur saufe, will ich mich ausklinken“, erklärt er. 

Auch am Filmset liebt es der Schauspieler exzessiv. „Wenn es heißt: Vier Tage Drehpause, da könnte ich ausrasten.“ Er sei immer voll in seiner Rolle und probe noch während der Pausen seine Texte. „Da bin ich ein Maniac.“

dpa

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