Björk singt gegen Islands Aluminium-Boom

Reykjavik - In den massiven Streit um den Bau neuer Aluminium-Fabriken in Island mischt sich am Samstag erneut die Popsängerin Björk (42) mit einem Gratis-Konzert in Reykjavik ein.

Zusammen mit Islands derzeit erfolgreichster Band Sigur Rós will die Musikerin vor zehntausenden Zuschauern mit ihrem Gratis-Auftritt gegen die "Zerstörung der Natur" durch massiven Fabriks- und Kraftwerksbau auf der Nordatlantik-Insel protestieren.

"Sigur Rós und ich sind keine Umweltexperten. Aber wir kommen viel herum in der Welt und können sehen, dass Island bei der Bewahrung der Natur ganz weit zurück ist", sagte Björk der Zeitung "Morgunbladid". Sie hatte ebenso wie die Band an Protestaktionen gegen das im letzten Jahr fertiggestellte Aluminiumwerk des US-Konzerns Alcoa bei Reydarfjördur teilgenommen. Ihre Mutter Hildur Rúna Hauksdóttir ging dabei in den Hungerstreik.

Für die extrem energieintensive Aluminiumproduktion muss bisher unberührte Wildlandschaft auf Island für Wasser- oder geothermische Kraftwerke nutzbar gemacht werden. Die Regierung in Reykjavik fördert Pläne zum Bau von drei zusätzlichen Aluminium-Schmelzen. Sie gelten wegen der starken Nachfrage aus Indien und China sowie drastisch gestiegener Weltmarktpreise als äußerst lukrativ.

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