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Der Saxophonist der Rolling Stones, Bobby Keys, ist am Dienstag im Alter von 70 Jahren gestorben.

Er starb im Alter von 70 Jahren

Rolling Stones-Saxophonist Bobby Keys ist tot

New York - Der amerikanische Saxophonist Bobby Keys ist am Dienstag gestorben. Die Rolling Stones, für die Keys 45 Jahre lang spielte, zeigten sich erschüttert über die Nachricht.

Der Rolling-Stones-Saxophonist Bobby Keys ist tot. Der US-Musiker sei am Dienstag im Alter von 70 Jahren gestorben, teilte die britische Rockband mit, die sich "überwältigt von dem Verlust unseres sehr teuren Freundes und legendären Saxophonisten" zeigte. "Bobby hat seit den 60er Jahren einen einzigartigen musikalischen Beitrag zu unserer Gruppe geliefert. Er wird uns sehr fehlen", erklärten die Rolling Stones. Keys hatte fünf Jahrzehnte lang mit der Band gespielt und noch Anfang des Jahres mit auf der Bühne gestanden.

Er arbeitete mit den Beatles, Eric Clapton, Joe Cocker und Marvin Gaye

Geboren im südlichen US-Bundesstaat Texas am 18. Dezember 1943, dem selben Tag wie Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards, lernte Keys in seiner Jugend Saxophon. 1964 schloss er sich den Rolling Stones an, spielte später aber auch für deren große Rivalen, die Beatles. So verbrachte er viel Zeit mit John Lennon, sowohl um Musik zu spielen, als auch um Drogen zu nehmen. Darüber hinaus arbeitete Keys mit Pop- und Rockgrößen wie Eric Clapton, Joe Cocker, Carly Simon und Marvin Gaye.

Sex, Drogen und Rock'n'Roll

Selbst für die Verhältnisse der Rolling Stones führte der erklärte Cannabis-Liebhaber Keys ein turbulentes Leben. Er habe seit mehr als 50 Jahren Joints geraucht und werde keinen Tag auslassen, selbst wenn er in Haft sei, sagte der Musiker noch vor zwei Jahren dem Magazin "Rolling Stone". Keith Richards, dem Keys besonders nahestand, sagte seinerseits einmal, Keys habe einmal für eine "gewisse Störung gesorgt, als er in einem typisch texanischen Ausbruch Möbel aus dem Fenster warf".

Auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter schrieb Richards am Dienstag: "Ich habe den besten Kumpel der Welt verloren und kann die Traurigkeit nicht ausdrücken, die ich empfinde, auch wenn Bobby mir gesagt hätte, den Kopf nicht hängen zu lassen."

AFP

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