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Boris Becker will selbst Wickeln.

Boris Becker muss selbst wickeln

München - Glücklich über die Geburt seines Sohnes berichtet Boris Becker über die Geburt. Gleichzeitig gibt er zu verstehen, dass vielleicht bald ein Geschwichterchen kommt.

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Boris Becker hat seiner Frau Sharlely (Lilly) bei der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Amadeus in London beigestanden. “Ja, natürlich war ich bei der Geburt dabei. Ich war im Kreißsaal dabei, hab' ihre Hand gehalten, hab' ihr Geschichten erzählt, hab' sie zum Lachen oder auch zum Weinen gebracht - je nachdem“, sagt er auf seinem Internetportal borisbecker.tv. Lilly und er seien am Mittwoch um 08.00 Uhr ins Krankenhaus gefahren, sagte Becker. Er habe vorher dort angerufen: “Es ist soweit. Das Spiel kann losgehen. Und innerhalb von wenigen Stunden kam dann mein Sohn auf die Welt.“ Mutter und Kind seien wohlauf: “Es geht beiden sehr gut“, sagte Becker. Sie seien aber noch im Krankenhaus “und müssen noch einige Tage da bleiben.“ “Wir sind christliche Menschen und sind sehr dankbar, dass uns unser Schöpfer einen gesunden Sohn geschenkt hat“, sagte Becker.

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Er erklärte auch, warum sie die Namen Amadeus Benedict Edley Luis ausgewählt haben. Amadeus und Benedict seien zwei alte lateinische Namen, und die Bedeutung gefalle ihm und seiner Frau sehr gut. “Edley ist Lillys Onkel. Er war die wichtigste Bezugsperson in ihren jungen, wilden Jahren“, sagte Becker. “Und Luis ist mein bester Freund.“ Der mexikanische Unternehmer Luis Garcia Fanjul, Ehemann von Judith Kamps, war auch sein Trauzeuge. Er sei extra aus Amerika zur Geburt eingeflogen, “war quasi in den ersten Stunden live dabei“, wenn auch nicht im Kreißsaal.

Becker wird selbst wickeln

Becker sagte, er werde das Baby auch selbst wickeln. “Ich glaube, darum komme ich nicht (herum). Ich glaube, meine Frau wird mich relativ schnell dazu verdonnern, das auch regelmäßig zu machen.“ Ob weiterer Nachwuchs geplant sei, ließ Becker offen. Momentan sei seine Frau mit dem Stillen beschäftigt und habe natürlich ganz andere Gedanken. “Aber ich wäre nicht überrascht, wenn in einigen Jahren Lilly mich an der Schulter packt und sagt: 'Wie sieht's denn aus, ich hätte gerne noch ein Geschwisterchen.'“

Vor ihrer Hochzeit hatten die beiden verkündet, sie wollten am liebsten zwei gemeinsame Kinder. Momentan sei er sehr dankbar für die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Familie, sagte Becker. Das sei jetzt seine Priorität. “Man vergisst, dass sie dann irgendwann groß werden. Mein Ältester ist jetzt 16 Jahre, der weiß jetzt alles besser als ich“, erzählte der ehemalige Tennisprofi. “Aber das ist normal, dann hat auch die Erziehung funktioniert, wenn die Kinder dann immer alles besser wissen. Aber wenn der jüngste Sohn erst 26 Stunden alt ist, dann ist das alles noch weit weg.“

DAPD

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