Boris Becker in Sorge um Tochter Anna

Hamburg - Ex-Tennisprofi Boris Becker will am Sorgerecht für seine Tochter Anna Ermakowa beteiligt werden. "Bei meinen Söhnen habe ich gemeinsames Sorgerecht, bei meiner Tochter nicht", sagte der 39- Jährige in einem Interview mit der Zeitschrift "Stern".

Gleichzeitig kritisierte er Annas Mutter, Angela Ermakowa, für die Zurschaustellung des siebenjährigen Mädchens: "Mir tut es in der Seele weh, wie besonders dieses Jahr meine Tochter in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt wurde, sei es in TV-Interviews oder bei Kindermodeschauen."

Es sei die Aufgabe von Eltern, ihre Kinder zu schützen, sagte Becker. Doch mit Annas Mutter streite er schon seit Jahren. Mit dem in London lebenden Model Angela Ermakowa hatte Becker im Jahr 1999 eine Blitzaffäre, bei der Anna gezeugt worden war. Mit seiner Ex- Frau Barbara hat er zwei Söhne, Noah (13) und Elias (8).

Es gehe ihm in seiner Sorge um Anna nicht um eine PR-Kampagne, sondern um die Familie Becker, betonte der der frühere Wimbledon- Sieger. "Meine Tochter hat es verdient, ihre Brüder und ihren Vater regelmäßig zu sehen." Daher wünsche er sich auch, dass Anna künftig das wichtige Fest Weihnachten gemeinsam mit ihm und seinen beiden Söhnen in Miami feiere.

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