+
Prinz Charles soll politisch eigentlich neutral bleiben. Foto: Facundo Arrizabalaga

Briefe von Prinz Charles müssen veröffentlicht werden

London (dpa) - Die britische Regierung muss handschriftliche Briefe von Thronfolger Prinz Charles (66) aus den Jahren 2004 und 2005 veröffentlichen.

Das entschied das höchste britische Gericht am Donnerstag in London, indem es eine Blockade der Regierung zurückwies. Damit gaben die Richter indirekt nach einem zehn Jahren währenden Rechtsstreit einer Forderung der Zeitung "Guardian" statt.

In den wegen der krakeligen Handschrift des Thronfolgers Black-Spider-Memos (schwarze Spinnen-Notizen) genannten Nachrichten soll Charles seine persönliche Standpunkte zu politischen Fragen vertreten haben. Die ungeschriebene britische Verfassung sieht allerdings vor, dass die Monarchen politisch neutral bleiben sollen.

Charles' Büro zeigte sich in einer Mitteilung "enttäuscht" über die Entscheidung. Laut BBC hat die Regierung jetzt etwa vier Wochen Zeit für die Veröffentlichung.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Parfüm und Kosmetik bald mehr online erhältlich
Lange Zeit schien die Parfümeriekette Douglas auf dem deutschen Markt fast unangreifbar. Doch jetzt bringen neue Wettbewerber wie Zalando, Sephora und Otto frischen Wind …
Parfüm und Kosmetik bald mehr online erhältlich
Macrons Hund pinkelt an Élysée-Kamin
Da hat sich jemand so gar nicht an die Etikette gehalten. Emmanuel Macrons Hund benahm sich im piekfeinen Élyséepalast daneben.
Macrons Hund pinkelt an Élysée-Kamin
Uschi-Glas-Sohn in Berlin überfallen - „Schmerzen sind schon krass“
Der Sohn von Schauspielerin Uschi Glas, Ben Tewaag („Promi Big Brother 2016“), ist am Berliner Hauptbahnhof überfallen worden.
Uschi-Glas-Sohn in Berlin überfallen - „Schmerzen sind schon krass“
Trotz „Nipplegate“: Timberlake tritt wieder beim Super Bowl auf
Der US-Popstar Justin Timberlake wird in der Halbzeit-Show des Super Bowl im kommenden Jahr auftreten.
Trotz „Nipplegate“: Timberlake tritt wieder beim Super Bowl auf

Kommentare