Britische Jury in Paris auf den Spuren Dianas

Paris - Gut zehn Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana ist eine britische Jury für eine Besichtigung des Unfall-Ortes nach Paris gereist. Die elf Geschworenen besuchten am Montag zunächst das Hotel Ritz, wo Diana mit ihrem Freund Dodi Al Fayed abgestiegen war.

Die Gruppe besichtigte dann zu Fuß den Alma-Tunnel, wo das Paar am 31. August 1997 in den Tod gefahren war. Für einen möglichst authentischen Eindruck war eine zweite Visite des Tunnels in der Nacht zum Dienstag geplant. Die Gruppe soll auch die Klinik Pitié-Salpêtrière besuchen, in der Diana wenige Stunden nach dem Unfall für tot erklärt worden war.

Seit gut einer Woche beleuchtet erstmals ein Gericht die Umstände, unter denen Diana und Al Fayed starben. Die Jury soll endgültig entscheiden, ob der Fahrer schuld an dem Unfall war oder ob es sich um eine Verschwörung des britischen Königshauses handelte. Es geht auch um die Frage, ob Diana schwanger war.

Die zweitägige Visite in der französischen Hauptstadt findet unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. So hatte Richter Scott Baker die Journalisten gebeten, die Geschworenen nicht zu fotografieren, weil das ihre Identifizierung ermöglichen würde.

Dodis Vater Mohammed Al Fayed, dem das Ritz gehört, glaubt an eine Mordverschwörung des Königshauses und des britischen Geheimdienstes, um eine Heirat der Prinzessin mit seinem Sohn zu verhindern. Die französischen Ermittler hatten auf einen Unfalltod wegen überhöhter Geschwindigkeit und Trunkenheit des Fahrers geschlossen. Die Untersuchung soll bis zu sechs Monate dauern. Nach britischem Recht muss ein unnatürlicher Tod mit einer gerichtlichen Untersuchung geklärt werden. Das Verfahren hatte sich wegen Ermittlungen der französischen und britischen Polizei so lange verzögert. (dpa)

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