Britische Queen am Knie operiert - Selten krank

- London - Königin Elizabeth II. (76) ist in London am Knie operiert worden. Wie der Buckingham-Palast mitteilte, verlief der Eingriff zur Entfernung eines verletzten Knorpels erfolgreich. Die Monarchin werde in wenigen Wochen wieder "voll aktiv" sein. Für die Queen, die sich einer robusten Gesundheit erfreut, war es erst der zweite Krankenhausaufenthalt seit 1982. Damals wurde ihr ein Weisheitszahn gezogen.

 Kurz nach Weihnachten war bekannt gegeben worden, dass die Queen sich bei einem Spaziergang in Newmarket (Norfolk) das rechte Knie verrenkt hatte. Berichte und Spekulationen über einen Sturz wurden damals nicht bestätigt. Über Weihnachten und Neujahr soll die Königin ihr Schlafzimmer auf Schloss Sandringham (Norfolk) aber kaum verlassen haben, wurde in der Presse berichtet. Beim Kirchgang wurde sie mehrfach mit einem Gehstock gesehen.<P>Bei der 45-minütigen Operation mit Vollnarkose in der Londoner Privatklinik King Edward VII. Hospital wurde beschädigtes Knorpelgewebe aus dem rechten Knie entfernt, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Die Queen wurde am Sonntagabend eingeliefert und soll schon am Dienstag entlassen werden.</P><P>Ob und wann sie ihre Verpflichtungen wieder aufnehmen würde, wurde nicht mitgeteilt. Voraussichtlich werde die Queen aber auf absehbare Zeit "längeres Stehen" vermeiden müssen, verlautete inoffiziell. Vermutlich würden Prinz Charles (53) und andere Mitglieder des Königshauses einige ihrer Termine übernehmen.</P><P>Bisher waren die Briten von ihrer Königin gewohnt, dass sie schon mal vom Pferd fällt oder von einem ihrer Hunde gebissen wird. Die Queen, die ohne Schutzhelm nur mit Kopftuch reitet, hatte sich 1994 bei einem Sturz vom Pferd ein Handgelenk gebrochen. Ein Jahr zuvor wurde sie von einem ihrer Corgis in die Hand gebissen. Die Wunde musste genäht werden. Ebenfalls 1993 sagte die Queen wegen Grippe Termine ab.</P><P>Bilder, die die Queen Ende des vergangenen Jahres mit einem Gehstock zeigten, hatten in den Medien Spekulationen um ihre Gesundheit ausgelöst. Zudem, so wurde bemerkt, habe die Königin nach dem Verlust ihrer Mutter, der Queen Mum, und ihrer jüngeren Schwester, Prinzessin Margaret, ein schweres Jahr hinter sich.</P><P>Auch um Prinz Philip, den 82 Jahre alten Ehemann der Queen, hatte es Spekulationen gegeben. Er soll beim Kirchgang auf Schloss Sandringham vor Weihnachten mit einem "blauen Auge" gesehen worden sein. Berichte über einen Sturz wurden dementiert. "Sehe ich etwa krank aus?", herrschte Philip schon einen Tag später Journalisten bei einer Preisverleihung an.</P>

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