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Ob man will oder nicht: Die grauen Haare kommen, sobald der Vorrat an Pigmentzellen aufgebraucht ist. Foto: Bodo Marks

Brünett oder blond: Wann werden Haare schneller grau?

Bei den ersten grauen Haaren sollte keiner verzweifeln. Immerhin liegen diese gerade voll im Trend. Einige möchten dennoch gerne wissen, warum Haare plötzlich ergrauen?

Darmstadt (dpa/tmn) - Früher oder später sind sie da: die grauen Haare. Doch was beeinflusst deren Wachstum? Viele denken, es ist die Naturhaarfarbe. Doch damit liegen sie falsch.

Zwei Pigmente bestimmen über unsere Haarfarbe: Eumelanin und Phäomelanin. Eumelanin ist das Schwarz-Braun-Pigment, Phäomelanin das Rot-Gold-Pigment. Aus dem Mix dieser beiden Pigmente entsteht die individuelle Haarfarbe. Früher oder später heißt es dann aber, egal ob brünett oder blond: Die Haare werden grau. Dann ist der Vorrat an Pigmentzellen aufgebraucht. Darauf weist das Portal Haut.de hin, das mit der Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie kooperiert.

Die Pigmentzellen sterben regelmäßig ab und werden aus den Stammzellen neu gebildet. Nur irgendwann ist es mit diesem Erneuerungsprozess vorbei - wenn der Stammzellvorrat erschöpft ist. Dann können keine neuen Pigmentzellen mehr gebildet werden.

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