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Sandra Bullock ist glücklich mit ihrem Adoptivsohn.

Bullock spricht über Adoption ihres Sohnes

Los Angeles - Sandra Bullock gibt in ihrem ersten Fernsehinterview seit der Trennung von Ehemann Jesse James mehr über die Adoption von Söhnchen Louis preis. Warum sie so froh ist, einen Jungen zu haben:

Im Gespräch mit “Today Show“-Moderator Matt Lauer bezeichnete die 46-Jährige den in New Orleans geborenen sieben Monate alten Sohn schwarzer Eltern als ihren “kleinen Cajun Keks“. Cajuns sind Nachfahren französisch- kanadischer Einwanderer, die im 18. Jahrhundert nach Louisiana kamen und vor allem für ihre Musik und die scharf gewürzten Speisen bekannt sind. Das Interview sollte am Dienstag ausgestrahlt werden, Auszüge daraus gab der Sender NBC schon am Vortag bekannt.

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Die Adoption sei ein langer Prozess gewesen, sagte Bullock. “Ich wollte es genauso machen, wie alle anderen Leute“, ohne etwa ihre prominente Rolle als Schauspielerin auszunutzen, versicherte die allein erziehende Mutter. Louis ist seit Januar in Bullocks Obhut. Im März ging die Ehe mit James auseinander, nachdem Berichte über zahlreiche Affären ihres Mannes ans Licht gekommen waren. Die fünfjährige Ehe wurde im Juni geschieden.

Interview auf dem Gelände einer Schule aufgezeichnet

Die Oscar-Preisträgerin hätte auch ein Mädchen adoptiert, freut sich nun aber über die männliche Verstärkung. “Wir haben überhaupt keine Jungs in unserer Familie“, erzählt sie Lauer weiter. Nur ein Cousin in Deutschland habe einen Jungen, sonst niemand, bekräftigte Bullock. Selbst alle Haustiere seien weiblich gewesen, scherzte sie weiter. Die Schauspielerin hat eine jüngere Schwester. Ihre deutsche Mutter, eine Opernsängerin, ist vor zehn Jahren gestorben.

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Das Interview wurde auf dem Gelände einer Schule in New Orleans aufgezeichnet. Am vergangenen Wochenende, anlässlich des fünften Jahrestages von Hurrikan “Katrina“, weihte Bullock dort eine Krankenstation ein, die sie mit Spenden unterstützt hatte. Bullock hat einen engen Bezug zu der Stadt. Sie besitzt dort ein Haus, zudem ist es die Heimat von Louis.

dpa

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