Das macht Spaß: L&#39Oréal Professionnel färbt für seinen Beispiel-Look namens #UNICORNHAIR die Längen und Spitzen in fröhlichen Farben ein. Foto: L_Oréal Professionnel/dpa-tmn
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Das macht Spaß: L'Oréal Professionnel färbt für seinen Beispiel-Look namens #UNICORNHAIR die Längen und Spitzen in fröhlichen Farben ein. Foto: L_Oréal Professionnel/dpa-tmn
#CANDYHAIR heißt dieser Look von L&#39Oréal Professionnel: Pink kam an den Ansatz, Rot in die Längen und in die Spitzen Blau. Foto: L_Oréal Professionnel/dpa-tmn
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#CANDYHAIR heißt dieser Look von L'Oréal Professionnel: Pink kam an den Ansatz, Rot in die Längen und in die Spitzen Blau. Foto: L_Oréal Professionnel/dpa-tmn
Selten ist eine einzige Haarfarbe gefragt: Die aktuellen Färbetrends nutzen die ganze Regenbogenpalette. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
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Selten ist eine einzige Haarfarbe gefragt: Die aktuellen Färbetrends nutzen die ganze Regenbogenpalette. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
Dieser Look von L&#39Oréal Professionnel nennt sich #OPALHAIR. Mit einem Rotton, Violett sowie Marine- und Karibikblau wurden tief sitzende Strähnen gefärbt. Foto: L_Oréal Professionnel/dpa-tmn
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Dieser Look von L'Oréal Professionnel nennt sich #OPALHAIR. Mit einem Rotton, Violett sowie Marine- und Karibikblau wurden tief sitzende Strähnen gefärbt. Foto: L_Oréal Professionnel/dpa-tmn
Aus dem Trend zum grauen Haar bei jungen Leuten ist nun das "Opal Hair" geworden: In zunächst gebleichte, dann grau gefärbte Haare werden Strähnen oder Tupfen bunt gefärbt. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
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Aus dem Trend zum grauen Haar bei jungen Leuten ist nun das "Opal Hair" geworden: In zunächst gebleichte, dann grau gefärbte Haare werden Strähnen oder Tupfen bunt gefärbt. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
Die Längen und Spitzen tragen oft verschiedene Farben, dazu schaffen noch einzelne Strähnen ein leicht verwaschenes Bild. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
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Die Längen und Spitzen tragen oft verschiedene Farben, dazu schaffen noch einzelne Strähnen ein leicht verwaschenes Bild. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
Paul Mitchell zeigt in seinen Beispiellooks der Kollektion Rock, Paper, Scissors für die Friseursalone auffällig gefärbte Haare. Foto: Paul Mitchell/dpa-tmn
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Paul Mitchell zeigt in seinen Beispiellooks der Kollektion Rock, Paper, Scissors für die Friseursalone auffällig gefärbte Haare. Foto: Paul Mitchell/dpa-tmn
Auch in der Damen-Kollektion Soul von Kemon spielt zartes Rosa eine Rolle. Foto: Kemon/dpa-tmn
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Auch in der Damen-Kollektion Soul von Kemon spielt zartes Rosa eine Rolle. Foto: Kemon/dpa-tmn

Rosa, blau oder türkis

Bunte Haare - der neue Hit aus dem Friseursalon

Dieser Trend ist ungewöhnlich für das modisch eher konservative Deutschland - doch er wird sich Experten zufolge noch eine ganze Weile halten: Besonders junge Mädchen und Hipster färben ihr Haar derzeit puderrosa, strahlendblau oder kräftig pink.

Berlin (dpa/tmn) - Sanfte Pastelltöne zieren aktuell die Haare von Szenegängern und jungen Menschen. Neben sanftem Rosa, Flieder und blassem Blau finden sich auch noch mutigere Kombinationen.

Zugegeben, man wird diese Haarfarben wohl nie auf jeder Straße Deutschlands sehen. Trotzdem sprechen Stylisten und Friseurexperten nicht mehr von einem Nischen-Trend, sondern von einem klaren Modehit.

Woher kommt der Farbtrend?

Der Trend zum bunten Kopf wabert schon eine ganze Weile durch die Großstädte. Er war anfangs vor allem an Youtubern, Bloggern und Supermodels zu sehen. Insbesondere junge Mädchen und Mode-Fans folgten. Damit sind auch einige große Kosmetikfirmen auf den Trend aufgesprungen: L'Oréal Professional etwa brachte kürzlich unter dem Namen #COLORFULHAIR sieben Farben für ihre Salons heraus, darunter kräftiges Blau, süßes Pink und strahlendes Türkis. Auch in der neuesten Frisuren-Kollektion für Frauen mit Namen Soul der Haarpflegemarke Kemon findet sich Puderrosa.

Wie sehen die Farbmischungen aus?

Es gibt verschiedenste Methoden und ebenso viele Namen, die aktuell gehypt werden. Beispiele: Aus dem sogenannten "granny hair", also grau gefärbtem Haar von jungen Menschen, ist nun "opal hair" geworden. Ins Grau werden Strähnen oder Tupfen in bunt gefärbt.

Oft verwenden Friseure auch eine Methode, die sich "Geode Hair"nennt, inspiriert von den Hohlräumen in Mineralgestein, der Geode. Die Frisur schaut sich den Farbverlauf der Mineralien ab. Dafür werden verschiedene Töne auf eine Strähne gegeben, die dann mit einem Schwamm an den Übergängen vermischt werden, erklärt Jens Dagné von der Friseurvereinigung Intercoiffure Deutschland. An den Spitzen sollte die Farbe heller sein und nach innen hin dunkler werden.

Wie färbt man die bunte Farbe?

Ausgangspunkt ist immer blond, darauf kommen dann meist Tönungen. Wer keine blonden Haare hat, muss diese entsprechend aufhellen lassen.

Wird das Haar dadurch strapaziert?

Hier gehen die Meinungen auseinander: "Ja, Blondieren quält das Haar", sagt Dagné. "Langes Haar muss man danach extrem gut pflegen." Wer das nicht will, dem rät Dagné daher ab einer Haarlänge von über dem Ohr davon ab. "Bei extremen Kurzhaarfrisuren ist das kein Problem, hier wächst sich das ja schnell raus." Weniger drastisch sieht das Antonio Weinitschke vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks: "Das ist kein Problem. Das Blondieren ist heute nicht mehr unbedingt strapazierend."

Und wenn ich meine Ausgangsfarbe zurück will?

Für Blonde ist das kein Problem: Meist werden ja Tönungen verwendet, sagt Weinitschke. "Sie waschen sich wieder aus, man kann also auch schnell auf eine andere Farbe wechseln." Wurden die Haare aber vorher blondiert und überfärbt, muss der Friseur ran. Denn bei der Blondierung werden die Farbpigmente zerstört, erläutert Dagné. "Wenn man nun einfach Braun drüber gibt, ohne die Haare auf diese Rückpigmentierung richtig vorzubereiten, wird ein grüner Stich zurückbleiben." Zumal bei wirklich kunterbunten Haaren meist jede einzelne Strähne eine andere Behandlung braucht.

Gibt es eine Lösung, wenn ich den Trend nur kurz mitmachen möchte?

Wer blond ist, kann zu Haarkreide greifen. Sie übersteht ein bis zwei Haarwäschen, erläutert Dagné.

Friseurentrend L’Oréal Professionnel

Frisurentrends Kemon

Frisurentrends Paul Mitchell

Schwarzkopf zu Geode Hair

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