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Schlager-Star Helene Fischer.

Kebekus ätzt gegen Fans der Sängerin

"Was Helene Fischer macht, ist hohle Sch***e"

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Köln - Mit ihrer Helene-Fischer-Parodie beim Comedypreis hatte sie die Fans der Schlagerkönigin gegen sich aufgebracht. Jetzt legt Komikerin Carolin Kebekus noch einmal ordentlich nach.

Komikerin Carolin Kebekus kann keine Komplimente für die Fans von Helene Fischer finden.

"Atemlos - gute Nacht. Seht, was Schlager aus euch macht. Atemnot - Brechdurchfall - Schweißausbrüche hier im Saal." Mit Zeilen wie diesen hatte Carolin Kebekus im vergangenen Oktober für Aufsehen gesorgt. Bei der Verleihung des Comedypreises in Köln war die 34-Jährige mit einer leicht umgetexteten Version von Helene Fischers Megahit "Atemlos durch die Nacht" als deren Double aufgetreten und hatte dafür Begeisterungstürme geerntet. Der YouTube-Clip von ihrem Spottlied hat seitdem über fünf Millionen Klicks eingefahren. 

Sogar die so Verulkte konnte über die Parodie lachen, hatte Kebekus damals nicht ohne Stolz erzählt. Nur die Anhänger der Schlagersängerin zeigten sich humorlos und überschütteten die Komikerin auf den sozialen Netzwerken mit Schimpftiraden.

Doch die hat sie sich gar nicht durchgelesen, wie sie in einem Interview mit der Welt am Sonntag erzählt. "So war der Hass zu ertragen." Mit der Schlagerkönigin hat sich Kebekus durchaus beschäftigt. "Ich habe mir die Show von Helene Fischer angeguckt. Respekt vor dem, was die Frau leistet. Aber das ist trotzdem eine hohle Scheiße."

Ihre Meinung über die Fans der Freundin von Florian Silbereisen ist ebenso unverändert kritisch, und das macht sie in deutlichen Worten klar: Die seien zwar nicht "gewalttätig" und "asozial" wie etwa die Ultra-Fans des 1. FC Köln, denn "das sind auch eher Opas". Nichtsdestotrotz bezeichnet sie "was da so im Publikum sitzt" als "Hirntote".

Und wieder reagieren die Provozierten reflexartig mit einem Shitstorm: Auf der Facebook-Seite der Comedienne finden sich Kommentare wie "absolut hohle Aussage" und "erbärmlich", es gebe momentan keine "billigere Kuh" im deutschen Fernsehen.

Neue TV-Show nach Bruch mit WDR

Kebekus hat sie sich spätestens seit dem Eklat um einen kirchenkritisches Musikvideo, in dem sie unter anderem an einer Jesusfigur leckt, ein dickes Fell zugelegt. Die Kirche wollte den Clip stoppen, mehrere gläubige Katholiken zeigten die Profi-Spaßmacherin an - ohne Erfolg. Als der WDR den Satire-Beitrag aus einer geplanten Sendung strich, brach Kebekus mit dem Sender, zensieren lassen wollte sie sich nicht. Den Skandal-Clip stellte sie auf ihre YouTube-Seite.

Mittlerweile haben sich die Kölner Fernsehanstalt und die Komikerin versöhnt und ein neues Format für die preisgekrönte Witzemacherin ausgeheckt. "PussyTerror TV" heißt die Show, die einmal im Monat ab 21.45 Uhr zu sehen sein wird. Um dafür Werbung dafür zu machen, eignen sich die provokanten Worte natürlich bestens.

hn 

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