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Regisseurin Caroline Link mit ihrem Oscar

Caroline Link: Ich wusste Oscar nicht zu schätzen

Berlin - Caroline Link hat ihre Oscar-Auszeichnung für ihren Film „Nirgendwo in Afrika“ im Jahr 2003 nicht zu schätzen gewusst, gestand die Regisseurin jetzt. Seitdem habe sie jedoch ihre Lektion gelernt.

Die Regisseurin Caroline Link hat sich über die Oscar-Auszeichnung für ihren Film „Nirgendwo in Afrika“ im Jahr 2003 nicht so gefreut wie viele denken. „Ich muss gestehen, ich habe die Oscar-Nominierung für "Jenseits der Stille" und dann sogar auch den Oscar selbst für "Nirgendwo in Afrika" gar nicht ausreichend zu schätzen gewusst“, sagte die 47-Jährige der Süddeutschen Zeitung.

Die große Oscar-Nacht 2011

Die große Oscar-Nacht in Hollywood

„Es klingt hochmütig, aber so meine ich das nicht.“ Wenn man gleich mit seinem ersten Film so einen großen Erfolg habe und dann weitere Erfolge folgten, „dann ist man versucht zu glauben: Aha, so läuft das also. Prima! Man denkt, es geht ewig so weiter“, sagte die deutsche Regisseurin. Diese Einstellung habe sich aber über die Jahre verändert, sie sei demütiger geworden. „Und heute erscheint es mir geradezu fahrlässig, wie gleichmütig ich mit diesen Auszeichnungen umgegangen bin.“

Link gewann für ihre Literaturverfilmung „Nirgendwo in Afrika“ den Oscar für den besten ausländischen Film. Das Drama „Jenseits der Stille“ war 1998 in derselben Kategorie nominiert, wurde aber nicht mit dem Oscar ausgezeichnet.

dpa

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