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Rapper 50 Cent muss in der Karibik vor Gericht.

Fluchen mit Folgen

US-Rapper 50 Cent: Dieses Wort hätte er nicht sagen dürfen

St. Kitts - In der Karibik ging es für den amerikanischen Rapper 50 Cent alles andere als harmonisch zu. Dank einer unglücklichen Wortwahl hatte er nämlich prompt mit der Polizei zu tun.

So ein ''Motherfucker'' kann böse Konsequenzen haben – wenn man den auf einer Karibikinsel öffentlich von sich gibt. 50 Cent wurde sogar deswegen auf St. Kitts verhaftet. Der Rapper brüllte das Schimpfwort vor 40 000 Leuten bei einem Konzert ins Mikrofon. Hinterher tauchte die Polizei in seiner Garderobe auf und nahm ihn fest. Denn das Schimpfwort ist anders als in den USA eine strafbare Beleidigung – selbst wenn man es nicht einer bestimmten Person an den Kopf wirft.

Der US-Musiker wurde zu einer Geldstrafe von 3000 Ostkaribischen Dollar (1000 Euro) verurteilt, wie die Zeitung „St. Kitts & Nevis Observer“ am Sonntag (Ortszeit) berichtete. Weil 50 Cent in dieser Woche für weitere Auftritte gebucht ist, verhandelte das Gericht in der Hauptstadt Basseterre seinen Fall ausnahmsweise am Sonntag. Offenbar hatte die Justiz Sorge, der Musiker könnte wegen Verdienstausfalls auf Schadenersatz klagen, sollte er länger festgehalten werden, wie der „St. Kitts & Nevis Observer“ berichtete.

Ein Sprecher spielt die Angelegenheit herunter: "Das Konzert war ein großer Erfolg und 50 Cent wird den "Motherfucker" bei den nächsten Auftritten einfach Zuhause lassen."

Sein Mundwerk hatte den Rapper erst in Mai in eine peinliche Situation gebracht.

50 Cent: Wegen Schimpfwort verhaftet

ds/dpa

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