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Charlène von Monaco: Große Trauer um geliebten Weggefährten

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Von: Annemarie Göbbel

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Fürstin Charlène von Monaco stürzt in tiefe Trauer um einen geliebten Beistand. Erzbischof Desmond Tutu ist im Alter von 90 Jahren in einem Pflegezentrum in Kapstadt gestorben.

Kapstadt – „Dein Lachen wird für immer in meinem Herzen bleiben.“ Charlène von Monaco (43) wird inmitten ihrer Genesung an einem geheim gehaltenen Aufenthaltsort in tiefe Trauer gestürzt. Am Sonntag starb ihr streitbarer Landsmann, der Friedensnobelpreisträger und geistliche Würdenträger Erzbischof Desmond Tutu 90-jährig in einem Pflegeheim in Kapstadt.

Charlène von Monaco: Große Trauer um geliebten Weggefährten

„Mein lieber Freund, wir werden dich vermissen. Ich weiß, dass du an der Seite unseres Vaters bist. Ich werde immer schöne Erinnerungen an uns haben. Ruhe in Frieden“, postet die monegassische Landesfürstin bei Instagram mit einem Bild von sich und der Anti-Apartheid-Ikone und fügt ein tiefrotes Herz an ihre Worte.

Charlène mit schwarzem Schleier bei der Beerdigung von Antoinette in Monaco (Symbolbild).
Charlène von Monaco trauert um Erzbischof Desmond Tutu und ehrt ihn mit rührenden Worten (Symbolbild). © Marco Piovanotto/dpa

Erst im letzten Monat war die Ehefrau Fürst Alberts von Monaco (63) nach einem monatelangen Auslandsaufenthalt aus ihrem Heimatland Südafrika ins Fürstentum zurückgekehrt, um nach kurzem Aufenthalt in Monaco wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Sogar dem 7. Geburtstag ihrer süßen Zwillinge Jacques und Gabriella blieb sie fern. Jetzt trifft sie unvorbereitet die Todes-Nachricht ihres Freundes Desmond.

Der Palast teilte mit, dass sie sich „auf zufriedenstellende und beruhigende Weise erholt, auch wenn es noch einige Monate dauern kann, bis ihre Gesundheit wieder vollständig hergestellt ist“.

Charlène von Monaco: Die ganze Welt trauert um Erzbischof Desmond Tutu

Nicht nur Fürstin Charlène trauert, die ganze Welt ist zutiefst von dem Verlust getroffen. Viele Royals melden sich bestürzt zum Tod des charismatischen Würdenträgers, der auch als moralische Stimme Südafrikas galt.

Der emeritierte anglikanische Erzbischof Desmond Tutu winkt, als er sein Haus in Kapstadt verlässt.
Nicht nur Charlène von Monaco trauern um die moralische Stimme Südafrikas Erzbischof Desmond Tutu © dpa

Queen Elizabeth II. (95) gab die folgende Erklärung zum Tod Tutus ab: „Die gesamte königliche Familie ist zutiefst betrübt über die Nachricht vom Tod von Erzbischof Desmond Tutu, einem Mann, der sich unermüdlich für die Menschenrechte in Südafrika und in der ganzen Welt eingesetzt hat.“

Prinz Charles (63) und Herzogin Camilla (63) schlossen sich mit den Worten an: „Meine Frau und ich sind zutiefst betrübt über den Tod von Erzbischof Desmond Tutu, dessen Mut, sich gegen das Übel der Apartheid auszusprechen und auf die Bedrohung durch den Klimawandel hinzuweisen, für uns alle eine Inspiration war.“

Archie und Desmond Tutu: Einer der letzten öffentlichen Auftritte des Erzbischofs

Auch Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) erinnerte sich an ihre Begegnung mit ihm während einer Reise nach Südafrika mit dem damals kleinen Sohn Archie (2) im Jahr 2019, was sich als einer der letzten öffentlichen Auftritte des weltberühmten Geistlichen erweisen sollte. In ihrer veröffentlichten Erklärung hieß es: „Erzbischof Tutu wird für seinen Optimismus, seine moralische Klarheit und seinen fröhlichen Geist in Erinnerung bleiben.“

Desmond Tut küsst Archies Stirn, während er auf dem Arm seiner Mutter sitzt
Herzogin Meghan besucht mit Baby Archie den nun verstorbenen Erzbischof Desmond Tutu 2019. © Toby Melville/dpa

Allen voran kondolierte das Königshaus von Luxemburg mit diesem Instagram-Statement: „Seine Königliche Hoheit, der Großherzog, hat Seiner Exzellenz, dem Präsidenten von Südafrika, eine Beileidsbekundung zum Tod von Erzbischof Desmond Tutu übermittelt.“

Charlène von Monaco: Kommt sie zur Beerdigung nach Südafrika?

Der Leichnam des verstorbenen Erzbischofs soll nun am Freitag in der St. Georgs-Kathedrale aufgebahrt werden, bevor er am Samstag beigesetzt wird. Die Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation kündigte eine Woche der Trauer an, bei der jeden Mittag ab 12 Uhr für 10 Minuten die Glocken geläutet werden sollen.

Der Erzbischof von Kapstadt, Thabo Makgoba (61), der am Samstag durch die Beerdigung führen wird, empfahl „die Terminkalender in der Zeit ruhen zu lassen“.

Tutu selbst danach befragt, wie man sich an ihn erinnern solle, antwortete in einem Interview: „Er hat geliebt, er hat gelacht, er hat geweint, ihm wurde vergeben, er hat vergeben.“ *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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