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Charlie Sheen scheint geläutert.

Ist er tatsächlich geläutert?

Charlie Sheen hat ein schlechtes Gewissen

Los Angeles - Charlie Sheen gibt sich geläutert. Er beteuert, ein schlechtes Gewissen  wegen seines unrühmlichen Abschieds von "Two and a half Men" zu haben. Jetzt will er es seinen Fans noch einmal zeigen.

Charlie Sheen (46) sieht seinen Rauswurf bei „Two and a Half Men“ heute sehr selbstkritisch. „Es war wie ein schlechter Traum, aus dem ich einfach nicht aufwachen konnte. Ich hatte wirklich ein schlechtes Gewissen, wie die andere Sache endete. Es fühlte sich sehr chaotisch an und als ob etwas mittendrin unterbrochen war. Das sollte nicht das Letzte sein, was man von mir im Fernsehen sehen sollte“, sagte Sheen der US-Tageszeitung USA Today.

Nun tritt er in der neuen TV-Serie „Anger Management“ auf. Darin spielt er einen früheren Baseballstar, der sich zum Therapeuten umschulen ließ - aber immer noch Probleme mit eigenen Wutausbrüchen hat. Die erste Folge ist an diesem Donnerstag in den USA zu sehen. "Ich bin ein Zocker, der sich zur Ruhe gesetzt hat. Ich werde nicht wieder gesund, ich habe mich zur Ruhe gesetzt. Aber das ist ein Spiel, dessen Herausforderung ich gerne annehmen würde", sagt der 46-Jährige über seine neue Rolle. "Ich glaube, die Serie wird die Menschen daran erinnern, dass sie ursprünglich neugierig auf meine Arbeit waren und nicht auf die Possen."

Charlie Sheen in Bildern

Charlie Sheen in Bildern

Für Sheen scheint es dieses Mal um alles oder nichts zu gehen. "Ich habe nicht noch mehr Comebacks in mir. Das ist zu viel Arbeit. Für mich fühlt es sich so an, als sei das ein wirklich toller Weg, um wenigstens kurzzeitig einen "Swan Song" zu haben", erklärt Sheen. "Swan Song" ist eine Metapher für eine letzte Geste, Anstrengung oder Darbietung, bevor jemand stribt oder sich zur Ruhe setzt. Dass sich der 46-Jährige aus dem Showbusiness zurückziehen will, hatte er bereits gegenüber der New York Times angekündigt.

Bei der Fernsehkomödie „Two and a Half Men“ war Sheen Anfang 2011 rausgeflogen, weil er nach Sex- und Alkoholorgien auch noch den Produzenten der Serie beleidigt hatte.

dpa/pie

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