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Das Foto von Christina Aguilera und ihrem Baby auf dem Cover von "People" hat viel Spott und Häme nach sich gezogen.

Photoshop lässt grüßen

Christina Aguilera: Wie echt ist dieses Baby-Foto?

Hamburg - Die deutsche Ausgabe von "People" startet mit einem Foto von Christina Aguilera und ihrem Baby. Doch wie echt ist dieses Cover?

Das deutsche „People“-Magazin“, das am Donnerstag erscheint, soll sich klar von seinem US-Vorbild unterscheiden. Das sagte Chefredakteur Tom Junkersdorf (46) der Deutschen Presse-Agentur. „Die deutsche „People“ ist natürlich keine Eins-Zu-Eins-Version aus USA. Dafür sind die Ländermärkte zu unterschiedlich.“ Man habe die Freiheit, einen Mix aus Geschichten über internationale und deutsche Stars zu machen. Das erste Cover der Wochenzeitschrift, die vom Medienhaus Bauer (Hamburg/Preis: 2,90 Euro) gemacht wird, zeigt die US-Popsängerin Christina Aguilera (34) mit Baby.

Das Foto sieht stark bearbeitet aus. Die Baby-Augen sind besonders blau, besonders groß und wach. Wo andere Babys schreien und weinen, lacht Aguileras Tochter Summer Rain keck in die Kamera - insgesamt wirkt das Baby auf dem Foto sehr unnatürlich. Bereits im Februar, als die US-Ausgabe von "People" mit dem Foto aufmachte, hagelte es hämische Kommentare über das offensichtlich bearbeitete Foto. "Photoshop macht auch vor Babys nicht Halt", hieß es da und es wurde von einem "Photoshop-Lifting" gesprochen.

Warum nun die deutsche Ausgabe von "People" genau auf das gleiche Foto setzt, bleibt fraglich.

„Es ist eine Produktion von unseren „People“-Kollegen aus USA, die bereits veröffentlicht wurde, aber natürlich haben wir uns diese wunderschönen und sehr emotionalen Fotos sofort für den deutschen Markt gesichert“, ergänzte Junkersdorf am Mittwoch. Er hatte zuvor im Bauer Verlag das Leute-Blatt „Closer“ geführt.

Als großes deutsches Thema wird eine Geschichte über das Model Lena Gercke (27) angekündigt: „Lena Gercke beispielsweise präsentiert in der ersten Ausgabe ihren neuen Look, sie möchte wieder als internationales Model durchstarten, ihr Leben teilweise verändern und vertraut all das der deutschen „People“ an“, sagte Junkersdorf.

Es gebe keine fixe Verteilung der Anteile zwischen den US-Artikeln und den nationalen. „Jede Woche dosieren wir neu.“ In Deutschland konkurrieren unter anderem die „Bunte“ (Burda Verlag/München) und die „Gala“ (Gruner + Jahr/Hamburg) als eingeführte Marken im Promi-Bereich um Leserinnen.

Die deutsche „People“ ist eine Lizenzausgabe des gleichnamigen US-Unterhaltungstitels. Das Magazin erscheint dort seit 1974 und wird von Time Inc. herausgegeben.

dpa/lot

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