Auf Messe vorgestellt

Claudia Schiffer jetzt mit ­eigener Brillen-Kollektion

München - Supermodel Claudia Schiffer hat jetzt eine eigene Kollektion. Nicht etwa eine Mode-Kollektion - die Blondine hat das Design von Brillen kreiert.

Für was so ein kleiner Knick in der Optik alles gut sein kann – wenn man Claudia Schiffer heißt und Supermodel ist! Da sitzt die gertenschlanke Blondine beim Optiker in London („Ich brauche eine Brille, wenn ich ins Kino gehe … Autofahren geht noch“) beim Sehtest, als ihr das Logo des Testgeräts ins Auge sticht: Rodenstock. Und schon macht’s klick! Wenn schon Brille, dann doch eine eigene, schießt es durchs hübsche Köpfchen … Der Rest ist Business: Man kontaktiert Rodenstock, verabredet sich – begleitet von Gatte Matthew Vaughn – mit Oliver Kastalio, dem Vorstandboss des Münchner Traditionsunternehmens (4200 Mitarbeiter in zwölf Ländern) – und elf Monate später präsentiert „La Schiffer“ ihre eigene Brillen-Kollektion!

So schilderte die 43-Jährige jedenfalls am Freitag auf der Opti in München ihren kurzen Weg ins Reich der Brillenschlangen, pardon, der Brillen-Prinzessinnen. Denn ihr Empfang auf der Fachmesse in München hätte auch einer royalen Hoheit zur Ehre gereicht. Wer kann es sich schon erlauben, alle TV-Teams aus der Fotozone zu verbannen, damit er fürs Shooting auch wirklich ins rechte Licht gerückt werden kann?

Und dann schwebte sie ein, La Schiffer, im nachtblauen Jump-Suit (mit breiter schwarzer Seitennaht), braunem Ledergürtel und auf gut 15 Zentimeter hohen High Heel-Sandaletten … Gertenschlank und gut gelaunt. Moderiert wird das Ganze von Natascha Zillner von Radio Araballa. Die meisterte ihre Aufgabe souverän, hielt sich dezent zurück und rückte Star und Brillen ins rechte Licht.

Zur Auswahl stehen übrigens 17 Modelle (davon sind acht Sonnenbrillen), und alle spiegeln Schiffers Vorliebe für große und flächige Fassungen wieder – und ihr Faible für die 60er- und 70er-Jahre. Die sind in ihrer Wahlheimat London (ihr Townhouse steht im hippen Stadtteil Notting Hill) ja ganz besonders präsent. Anregungen holte sich die frisch gebackene Art-Direktorin („Ich wollte Accessoires schaffen, die man sein Leben lang behalten will“) aber auch im Münchner Archiv des 1877 gegründeten Unternehmens.

Die Partnerschaft mit dem renommierten Hersteller ist übrigens Schiffers dritter großer Werbe-Coup innerhalb weniger Monate. Neben dem Münchner Optikunternehmen Rodenstock hoffen auch Autohersteller Opel und die Beauty-Marke Schwarzkopf (Henkel-Konzern) darauf, dass Schiffers Power und Ausstrahlung ihren Produkten zu einem Verkaufsschub verhelfen. Als Schiffers Trumpfkarte gilt, dass sie deutsche Tugenden ebenso verkörpert wie internationale Klasse.

Rodenstock gehören Brillenlinien von Labels wie Porsche design, Alfred Dunhill, Baldessarini und Mercedes-Benz. Claudia Schiffer befindet sich also in guter Gesellschaft. Sie selbst sagt über ihren neuen Partner: „Ich bin mit Rodenstock aufgewachsen, für mich ist es der Höhepunkt an Qualität, was Sonnenbrillen und Glas angeht.“

Sonnenbrillen („Die erste hab ich mir mit 17 von meinem ersten selbst verdienten Geld gekauft“) nützt der Star natürlich nicht nur zum Schutz gegen die Sonne, sondern auch, um sich zu verstecken. Wie viele hat sie denn inzwischen zu Hause? „Zu viele“, meinte sie lachend. Weltpremiere hin oder her: Mehr als 35 Minuten mussten für das Fotoshooting und den Pressetalk reichen. Offensichtlich wollte das Supermodel schnell wieder nach Hause. Kinder gehen vor Kollektion. In London warteten ja Sohn Caspar Matthew (10) und ihre Töchter Clementine Poppy (9) und ­Corina Violet (3) auf sie.

Wolfgang de Ponte

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