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Der Schauspieler Colin Firth: Sehnsucht nach einer Zeit ohne Handys.

Kritik an Handynutzung

Colin Firth: "Wir haben uns mehr gegenseitig berührt"

Berlin - Der Griff in die Tasche ist ihm zu alltäglich: Colin Firth hat sich kritisch zur Handy-Sucht vieler Menschen geäußert- dennoch räumt er ein, dass es auch früher schon ähnliche Phänomene gegeben hätte. 

Der britische Schauspieler Colin Firth (55, „The King's Speech“) hat ein zwiespältiges Verhältnis zur modernen Kommunikation. „Die Technik ist großartig. Wir müssen uns nur entscheiden, ob wir uns von der Außenwelt komplett wegführen lassen wollen. Dann müssen wir sie hinterfragen“, sagte er in einem Interview. 

Es habe keine Handys in seiner Jugend gegeben. „Wir haben fast vergessen, wie das war, nicht immer in die Tasche zu greifen, um irgendetwas zu checken.“ Für Firth steht fest: „Wir haben uns mehr gegenseitig berührt, wir hatten mehr Kontakt von Angesicht zu Angesicht.“

Sein neuer Film „Genius - Die tausend Seiten einer Freundschaft“ läuft am Donnerstag in Deutschland an. Firth spielt den Verlagslektor Maxwell Perkins, der zu vielen Autoren ein enges Verhältnis hatte, unter anderem zu Thomas Wolfe. Der Film spielt in den 1920er Jahren, der Oscar-Preisträger sieht Parallelen zur Gegenwart: „Sie haben sich Telegramme geschickt, die kurz waren - und manchmal urkomisch und aggressiv. Da denkt man sofort: „Das ist doch eine Textnachricht!““

dpa

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