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Conchita Wurst hat sich mit dem Bürgermeister Ken Hasebe des Tokioter Szene-Bezirks Shibuya getroffen. 

Gespräche in Tokio 

Conchita Wurst besucht Japan 

Tokio - Die Vollbart-Diva Conchita Wurst hat in Tokio für die Rechte Homosexueller geworben. Die Sängerin traf am Donnerstag den Bürgermeister des Tokioter Szene-Bezirks Shibuya.

Die dortige Stadtverwaltung will als erste in Japan gleichgeschlechtliche Partnerschaften anerkennen. Allerdings werden die ausgegebenen Urkunden nur symbolischen Wert haben, weil die japanische Verfassung die Ehe als Bund zwischen Menschen beiderlei Geschlechts definiert.

Das Treffen zwischen Wurst und Bürgermeister Ken Hasebe fand hinter geschlossenen Türen statt. Allerdings wies ein Sprecher des Politikers Vermutungen zurück, dass das Gespräch geheim gehalten werden solle. "Da es ihr erstes Treffen war, wollte der Bürgermeister sie in Ruhe sehen, um ein Vertrauensverhältnis für die Zukunft aufzubauen." Bezirksstadträte hielten Reporter jedoch auf Distanz und ihre Hände vor Kameraobjektive.

Die Siegerin des Eurovision Song Contest 2014 twitterte dagegen unzensiert mit Bild des Bürgermeisters von ihrem Treffen: "Heute habe ich das Rathaus von Shibuya besucht, wo der Stadtrat entschieden hat, erstmals in Japan Homo-Partnerschaften dem Ehestand als gleichberechtigt zu beurkunden", schrieb Wurst erst auf Japanisch und dann auf Englisch.

afp

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