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Aktuell sorgt Tom Cruise mit seiner Millionen Klage gegen einen deutschen Verlag für Furore.

Sie wollte Suri vor Scientology schützen

Tom Cruise gibt Scheidungsgrund von Katie Holmes zu

Los Angeles - Seine Mitgliedschaft bei der Sekte Scientology ist schon lange öffentlich bekannt: Nun gesteht Tom Cruise erstmals, den wahren Grund für die Scheidung von Katie Holmes.

“Ja, sie hat das so gesagt.” Zum ersten Mal nach der Trennung von Katie Holmes gibt Tom Cruise zu, dass sie sich scheiden lassen wollte, um Tochter Suri vor der Church of Scientology zu schützen. Das Eingeständnis des „Mission Impossible“-Stars war allerdings nicht ganz freiwillig: Wegen seiner 50 Millionen Dollar Verleumdungs-Klage gegen den "Bauer Verlag", musste der 51-Jährige sich bei einer eidesstattlichen Aussage in die Mangel nehmen lassen. Cruise hatte gegen die Zeitschriften "InTouch" und "Life&Style" geklagt, da sie falsch über sein Familienleben berichtet hätten."Bauer Verlag"-Anwältin Elizabeth McNamara zwang den 51 Jahre alten Hollywood-Star bei der Befragung immer wieder über private Dinge zu sprechen, über die er sich sonst niemals äußern würde. Cruise sollte begründen, warum er nach der Scheidung seine Tochter Suri 110 Tage lang nicht gesehen hatte. Der Webseite “Radaronline” wurde das Transkript der eidestattlichen Aussage zugespielt: McNamara versuchte Cruise darauf festzunageln, dass Scientology der Grund dafür war, dass Cruises Ehe nach fünf Jahren in die Brüche gegangen war.

Suri nicht mehr Scientology Mitglied

Der „Mission Impossible“-Star explodierte: “Hören Sie, ich finde die Frage einfach unangemessen. Ich finde es einfach nur ungemessen, was Sie hier andeuten. Es gibt keinen Grund, meine Tochter vor meiner Religion zu schützen.“ Die Anwältin hakte nach und fragt, ob Suri denn ´noch Mitglied bei Scientology sein. Was Tom Cruise verneinte. Anscheinend ebenso wenig begeistert, war der Star, als er über die Regeln der Sekte ausgefragt wurde.

Die Anwältin zitierte dabei die Webseite von Scientology, die jeden als „Unterdrücker“ bezeichnet, der sich gegen den „Glauben“ der Sekte stellt: „Sprich, solche Personen werden von anderen Scientologen geächtet und aus der Kirche ausgeschlossen.“ Cruise antwortete darauf: „Das ist eine Verzerrung und übermäßige Vereinfachung unser religiösen Doktrin.“ McNamara fragte weiter, ob es nach der Scheidung eine Abmachung mit Holmes gegeben habe, wonach er seine Tochter nicht sehen durfte.

Kein Treffen mit Tochter wegen Terminen

Cruise schob die Tatsache, dass er seine Tochter fast vier Monate nicht gesehen hatte, auf terminliche Probleme: “Leider war es in dieser Situation einfach unmöglich, uns zu sehen.” McNamara wies darauf hin, dass Cruise aber am 12. Oktober 2012 Zeit gehabt habe, zu einem Treffen der "Church of Scientology" nach London zu fliegen. Der Schauspieler rechtfertigte sich: “Das war ein wichtiges Event. Ich fand, es war wichtig.” McNamaras Konter: “Sie konnten also von der Ostküste für 24 Stunden nach London fliegen. Aber sie hatten keine Zeit, einen solchen Trip im Juli, August, September und Oktober für Suri zu machen?” Tom Cruise sagte dazu nur, das sei eine andere Situation gewesen.

Doch die Anwältin McNamara forderte eine Erklärung dafür. Cruise reagierte unsicher und hatte Probleme, einen klaren Satz zu formulieren: “Hören Sie, Dinge änderen sich, wenn es zu einer Scheidung kommt. Und es ist komplizierter. Jetzt muss man um Erlaubnis fragen und den Terminkalendar organisieren, um ein Treffen zu organisieren."

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ds

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