Daniel Brühl bringt den Fußball zu uns

Berlin -  Auch der Lieblingssport der Deutschen hat einmal klein angefangen – vor gut 130 Jahren im Kaiserreich. In seinem neuen Film "Der ganz große Traum" spielt Daniel Brühl einen Lehrer, der den neuen Sport aus England importiert.

Was wäre Deutschland ohne Fußball? Er hat uns ein Sommermärchen beschert und einen "Kaiser". Um das Kaiserreich geht es im Film "Der ganz große Traum" auch - doch war man hier vor 130 Jahren noch nicht so fußballverrückt.

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Damals brachte ein gewisser Konrad Koch, der als Lehrer in Oxford studiert hatte, das runde Leder als Andenken an ein Gymnasium in Braunschweig. Prompt stößt er auf Widerstand: Man befürchtet sittlichen Verfall und sozialistische Umtriebe.  Doch Koch gelingt es, erst in seiner Klasse und dann sogar bei einer kaiserlichen Kommission die Bedenken abzubauen und in Begeisterung zu wandeln. Am Ende spielen seine Jungs gegen englische - und gewinnen 2:1.

Brühl hatte, bis er das Drehbuch las, nie von Koch gehört. Da er aber die Ansicht vertritt, dass man einmal im Leben in einem Fußballfilm mitspielen müsse, ist die Sache für ihn schnell klar. Ab dem 24. Februar ist Daniel Brühl als Lehrer Koch im Kino zu sehen.

mm

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