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Verona Pooth zeigt sich in den Sozialen Netzwerken gerne freizügig. 

„Bye Bye Facebook“

Facebook-Hass: Verona Pooth entscheidet sich zu drastischem Schritt

Verona Pooth verabschiedet sich von Facebook. Der Account habe wegen der vielen schlimmen Kommentare einfach zu viel Arbeit gemacht, sagt ihr Manager.

Düsseldorf - Werbestar Verona Pooth hat sich von ihrem Facebook-Auftritt verabschiedet. Zugleich forderte sie ihre über 100 000 Facebook-Follower auf, ihrem Instagram-Account zu folgen. Dort hat sie bereits 189 000 Abonnenten. „Ich würde euch sonst sehr vermissen. Ich warte auf Euch“, schreibt die 49-Jährige.

Ihr Manager Alain Midzic begründete den Schritt am Freitag mit den vielen hasserfüllten Kommentaren: „Facebook macht unfassbar viel Arbeit. Was da teilweise ankommt, ist der blanke Horror. Da sind so viele Verrückte unterwegs, Hater und Pädophile. Wir können und wollen das nicht alles stehenlassen“, sagte Midzic auf Anfrage.

„Du siehst furchtbar aus“

Man habe eine Zeit lang Anwälte eingeschaltet und Strafanzeigen erstattet - ohne spürbaren Erfolg. „Da kommt man nicht gegen an, das kostet alles nur Geld“, sagte Midzic. „Was da zum Teil reinkommt, darf man Verona gar nicht zeigen. Die bekäme einen Herzinfarkt. Und irgendwann fragt man sich natürlich: Wozu überhaupt?“ Bei Instagram sei die Atmosphäre deutlich entspannter.

Er frage sich schon seit geraumer Zeit, was die Leute antreibe, ihrem Hass bei Facebook derart freien Lauf zu lassen, sagte Midzic. Dabei gehe es nicht um Kritik der Sorte „blöde Kuh“ oder „Du siehst furchtbar aus“, betonte er. „Wir unterhalten die Leute doch nur und tun niemandem etwas. Wir machen Entertainment, keiner muss das lesen oder angucken.“

Zuvor hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Zeitweise seien mehrere Mitarbeiter täglich mehrere Stunden mit dem Löschen der schlimmsten Kommentare beschäftigt gewesen, schreibt die Zeitung.

Mit einem 16-Sekunden-Facebook-Video hatte sich Pooth vor einigen Monaten allerdings auch selbst Ärger eingehandelt. Sie war am Steuer eines Autos ohne Gurt zu sehen. Die Sache ging glimpflich aus: Vor wenigen Tagen hatte das Düsseldorfer Amtsgericht angekündigt, das Bußgeldverfahren gegen Pooth einzustellen, weil der Tatzeitpunkt nicht zu ermitteln gewesen sei.

dpa

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