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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Amber Heard und Johnny Depp. Foto: Claudio Onorati

Depp und Heard erst im August vor Gericht

Der Scheidungsstreit ist nicht beigelegt, aber verschoben: Erst im August treffen Amber Heard und Johnny Depp vor Gericht aufeinander. Ein Termin am Freitag wurde kurzfristig gestrichen. Will das Paar Aufschub für eine außergerichtliche Einigung?

Los Angeles (dpa) - Im Scheidungsstreit von Johnny Depp (53) und Amber Heard (30) ist ein für Freitag geplanter Gerichtstermin kurzfristig abgesagt worden. Wie die Gerichtssprecherin Mary Hearn von Superior Court in Los Angeles der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mitteilte, findet die Anhörung nicht statt.

Einen Grund für die plötzliche Absage nannte die Sprecherin nicht. Erst im August stehen drei neue Termine für das zerstrittene Paar auf dem Kalender.

US-Medien spekulierten, dass sich Depp und Heard um eine außergerichtliche Einigung in ihrem Scheidungsstreit bemühen könnten. Auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur reagierten ihre Anwälte zunächst nicht. Wie "People.com" unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtete, soll Depps Team die Verschiebung des Termins veranlasst haben.

Heard hatte Ende Mai nach nur 15 Monaten Ehe die Scheidung eingereicht und "unüberbrückbare Differenzen" als Grund angegeben. Wenige Tage später erhob sie Vorwürfe von häuslicher Gewalt und  erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Depp. Nach richterlicher Anordnung durfte sich der "Fluch der Karibik"-Star seiner Noch- Ehefrau nicht mehr nähern. Depp hatte mitgeteilt: "Hoffentlich wird die Scheidung dieser kurzen Ehe schnell vollzogen."

Bei der Anhörung am Freitag sollte unter anderem über eine mögliche Verlängerung des Kontaktverbots entschieden werden. "People" zufolge soll das nun Mitte August vor dem Richter zur Sprache kommen. Ihre anfängliche Forderung nach 50 000 Dollar (etwa 44 000 Euro) Unterhalt pro Monat hat Heard mittlerweise zurückgezogen.

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