"Derweil": Hubert von Goisern atmet durch

- Hamburg - "Derweil tu i nix, darum gibt es wahrscheinlich diese CD", sagt Hubert von Goisern über seine eben erschienene Doppel-CD "Derweil. 1988 - 2006". Die von ihm selbst zusammengestellte Compilation enthält 34 seiner populärsten Lieder vom fetzigen "Hiatamadl" über "Schleiniger" bis zu "Africa" und "Kohler".

In diesem Jahr verordnete Goisern sich eine Bühnenpause. 2007 plant er ein neues Projekt vorzustellen, über das er noch nicht viel sagen will: "Es ist ein riesiges Projekt. Und wenn uns das gelingt, ist es wirklich etwas ganz Besonderes".

Alle musikalischen Entwicklungen des österreichischen Ausnahme-Musikers sind auf "Derweil" vertreten, vom Anfang der "Alpinkatzen" über die Weltmusik-Projekte bis zu den letzten Ausflügen in die österreichische Volksmusik. Auch neue Bearbeitungen alter Lieder finden sich: "Weit, weit weg", "Kuahmelcher", "Fön", "Poika", "Africa", und "Neuer Tag". Goisern über die Auswahl: "Es sind Lieblingslieder von mir, aber es ist auch eine pragmatische Auswahl, denn es geht nicht um ein 'Best Of' für mich, sondern für das Publikum".

"Derweil gibt es eine kreative, erholsame und Ideen suchende Zwischenphase", so Goisern über die Zeit bis zur nächsten neuen CD. Was sich für den 53-Jährigen in den vergangenen zwanzig Jahren generell verändert hat? "Zum Beispiel die Lautstärke, die war mir früher viel wichtiger. Jetzt werden mir die Pausen in den Stücken immer wichtiger, die Momente, in denen man ein Blatt Papier zwischen zwei Töne schieben kann.

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