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Prinz George wird am 23. Oktober in der Kapelle des St. James's Palace getauft. Seine Eltern Kate und William haben nicht alle Royals eingeladen.

William bricht mit Traditionen

Prinz Georges Taufe: Nicht alle Royals eingeladen

London - Im englischen Königshaus steht die Taufe des "Royal Babys" Prinz George bevor. Die Gästeliste birgt aber Zündstoff. Einige Mitglieder der königlichen Verwandschaft müssen zu Hause bleiben.

William und Kate, Herzog und Herzogin von Cambridge, wünschen sich für ihren Sohn Prinz George Alexander Louis eine Feier im engsten Familienkreis. Am 23. Oktober tauft der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, das "Royal Baby" in der Kapelle des St. James's Palace. Die ist wesentlich kleiner als das Musikzimmer des Buckingham-Palast, in dem die Prinzen William und Harry sowie ihr Vater Prinz Charles getauft wurden. Deshalb haben Will und Kate die Gästeliste zusammengestrichen.

Laut Medienberichten haben Williams Tanten Prinzessin Anne und Sophie von Wessex keine Einladung bekommen, ebenso die Prinzen Andrew und Edward, beide Onkel von William. Das könnte für Krach in der königlichen Familie sorgen. Denn Camilla, die Ehefrau von Prinz Charles, wird bei der Feierlichkeit dabei sein. Auch Kates Eltern Carole und Michael Middleton sowie ihre Geschwister Pippa und James stehen wohl auf der Gästeliste. Auch Uroma Königin Elisabeth II. und Uropa Prinz Philip gehören selbstverständlich zu den Gästen.

Warum Prinz George ausgerechnet im St. James's Palace getauft wird, verrät der Palast nicht. William und Kate sprechen laut Daily Mail von einer "sehr persönlichen Entscheidung". In der Kapelle wurde 1997 der Sarg von Prinzessin Diana aufgebahrt, bevor er zur Trauerfeier in die Westminster Abbey gebracht wurde. Hier hat sich William von seiner Mutter verabschiedet. Und Kate trat vor der Hochzeit in der Kapelle offiziell in die anglikanische Kirche ein.

Willkommen, kleiner Prinz! William und Kate zeigen ihr Baby

Willkommen kleiner Prinz! William und Kate zeigen ihr Baby

Das royale Paar hat schon öfter mit den Traditionen des englischen Hofs gebrochen und Ereignisse nach der Geburt des Babys in die eigene Hand genommen: Die ersten offiziell veröffentlichten Fotos der jungen Familie von Ende Augustetwa stammten nicht von einem Profifotografen, sondern von Kates Vater Michael Middleton. 

Auch bei der Wahl der Taufpaten hält sich das royale Paar nicht an Traditionen. Der kleine Prinz George soll zwar sechs Paten bekommen, wie es in der Familie üblich ist. Gekrönte Häupter sucht man darunter aber vergebens. Statt dessen haben sich seine Eltern laut Medienberichten für Schul- und Studienfreunde entscheiden. Darunter der Bankier Fergus Boyd, die Innenarchitektin Emilia d'Erlanger sowie Williams Sandkastenfreund Hugh van Cutsem. Bisher wurden die Namen der Taufpaten jedoch noch nicht von offizieller Seite bestätigt. Weitere Kandidaten sind Pippa Middleton, Prinz Harry und Williams früheres Kindermädchen Tiggy Legge-Bourke.

Das Royal Baby wird am 23. Oktober ein Replik des Taufkleids von Victoria, der Tochter von Queen Victoria, tragen. Der Erzbischof von Canterbury, der auch die englischen Könige krönt, übergießt seine Stirn mit Wasser aus dem Jordan. Prinz George wurde am 22. Juli im Londoner St. Mary's Hospital geboren und ist nach seinem Opa Prinz Charles und seinem Vater Prinz William der dritte in der Thronfolge.

bea

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