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Abigail Breslin übernimmt die ikonische Rolle des "Baby" in dem "Dirty Dancing"-Remake.

Kultfilm neu aufgelegt

"Dirty Dancing"-Remake: Sie ist die neue "Baby"

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Los Angeles - "Mein Baby gehört zu mir!" - Bei diesem Filmzitat aus "Dirty Dancing" schmelzen Frauenherzen dahin. Jetzt bekommt der Kult-Tanzfilm von 1987 ein Remake. Die neue "Baby" ist keine Unbekannte.

Die US-Schauspielerin Abigail Breslin übernimmt die Hauptrolle in einer neuen TV-Verfilmung des Tanzfilm-Klassikers „Dirty Dancing“. Das gab der US-Sender ABC am Dienstag (Ortszeit) bekannt, wie mehrere US-Medien berichteten. Breslin spielt demnach die Rolle der Jugendlichen Frances „Baby“ Houseman, einer jungen Frau in den frühen Sechzigern, die sich gegen den Willen ihrer Eltern in ihren Tanzlehrer Johnny verliebt. 

Die 19-jährige Breslin wurde in der Indie-Komödie „Little Miss Sunshine“ aus dem Jahr 2006 bekannt. Ihre Darstellung eines pummeligen Mädchens, das einen Schönheitswettbewerb für Kinder gewinnen will, brachte der damals Zehnjährigen sogar eine Oscar-Nominierung ein.

Die dreistündige TV-Adaption, die vom australischen Regisseur Wayne Blair inszeniert wird, hat noch keinen Sendetermin. Auch eine männliche Hauptrolle ist den Berichten zufolge noch nicht gefunden.

Der Film von 1987 mit Jennifer Grey und Patrick Swayze (Johnny) in den Hauptrollen wurde zu einem weltweiten Phänomen. Tausende Fans weltweit wollten so tanzen wie sie. Sogar ausgesprochene Tanzmuffel kennen die Szene, in der die beiden nachts im See die schwere Hebefigur üben, mit der sie ihre Kür abschließen wollen. 

Der Soundtrack des Films wurde mit 42 Millionen Exemplaren zu einem der meistverkauften Alben der Musikgeschichte, viele Lieder daraus wurden zu Hits, so etwa der oscar-prämierte Song "(I’ve Had) The Time of My Life", "Hungry Eyes" sowie die Ballade "She's like the wind", gesungen vom 2013 verstorbenen Swayze selbst.

Ende der 80er Jahre wurde eine gleichnamige TV-Serie produziert, 2004 feierte die auf dem Film basierende musical-artige Tanzshow "Dirty Dancing" Weltpremiere in Sydney, im gleichen Jahr kam die Neuauflage „Dirty Dancing 2“ in die Kinos. Doch Serie und Sequel konnten bei weitem nicht an den Erfolg des Originals anknüpfen.

dpa/hn

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